Putins Unnachgiebigkeit: Einigung oder militärische Lösung?
Der russische Präsident Wladimir Putin hat auf einer Pressekonferenz in China klargestellt, dass Russland im Ukraine-Konflikt rigoros auf seinen Forderungen besteht. Sollte keine Einigung nach Moskaus Vorstellungen zustande kommen, sieht Putin den Fortbestand des Krieges als unausweichlich an. "Wenn es nicht gelingt, sich über die Ukraine zu einigen, dann werden wir unsere Ziele auf militärischem Wege erreichen", erklärte der Kremlchef mit entwaffnender Entschlossenheit.
Diese Aussagen traf Putin am Ende seines mehrtägigen Besuchs in Peking, wo er erneut selbstsicher die militärischen Fortschritte Russlands lobte. Er betonte, dass russische Truppen im aktuellen Kriegsgeschehen Boden gutmachen, während die Ressourcen der Ukraine zusehends schwinden. Dennoch gibt es Berichte über erfolgreiche ukrainische Gegenoffensiven, die ihrerseits Erfolge vermelden.
Putin bezeichnete Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als "Sackgasse", während er im Kontrast dazu die politische Haltung von Donald Trump lobte und davon sprach, dass es in Bezug auf den Konflikt in der Ukraine ein "Licht am Ende des Tunnels" gebe. Er äußerte zudem, dass Russlands Ziele sich weniger um territoriale Ansprüche drehen, sondern um den Schutz der russischsprachigen Bevölkerung in der Region.
Auch wenn sich in Putins Rhetorik keine klaren Pläne für ein friedliches Ende des Konflikts abzeichnen, bleibt die Aussicht auf eine diplomatische Lösung im Raum schweben, sofern Pragmatismus die Oberhand gewinnt.

