Putin und Kim Jong Un unterstreichen Allianz bei Treffen in Peking
Im Rahmen eines hochrangigen Treffens in Peking hoben der russische Präsident Wladimir Putin und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un die enge Partnerschaft ihrer beiden Länder hervor. Putin bedankte sich ausdrücklich bei Kim für die Unterstützung durch nordkoreanische Soldaten bei der Rückeroberung des westrussischen Gebiets Kursk von ukrainischen Truppen.
In seiner Ansprache lobte er den Einsatz der Soldaten als tapfer und heldenhaft. Kim Jong Un machte seinerseits deutlich, dass Nordkorea jederzeit bereit sei, Russland zu unterstützen, und bezeichnete dies als brüderliche Verpflichtung.
Das bilaterale Gespräch fand am Rande einer großangelegten chinesischen Militärparade statt, die an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Asien vor 80 Jahren erinnerte. Neben der Lieferung von Waffen und Munition hat Nordkorea im Zuge eines militärischen Beistandspaktes mehrere Tausend Soldaten nach Russland entsandt.
Diese sollen bei der Vertreibung ukrainischer Truppen im Gebiet Kursk eine entscheidende Rolle gespielt haben. Laut Einschätzungen des südkoreanischen Geheimdienstes sind dabei schätzungsweise 2.000 nordkoreanische Soldaten ums Leben gekommen.

