Protestaktion „Mobilitätswende“: Aktivisten sorgen für Stau auf der A9 in München
Aktivisten des Widerstands-Kollektivs haben den morgendlichen Berufsverkehr auf der A9 in München mit einer ungewöhnlichen Protestaktion lahmgelegt. Anlass der Blockade ist die in der Nähe stattfindende Automobilausstellung IAA. Die Polizei berichtete von einer vollständigen Sperrung der Fahrbahn in Richtung Stadtzentrum; der Verkehr staute sich auf etwa fünf Kilometern Länge.
Der Protest der Umweltaktivisten richtet sich gegen den mangelnden politischen Willen, die Mobilitätswende entschieden voranzutreiben. Unweit der Allianz-Arena entrollten die Aktivisten ein Banner über der Autobahn mit den Aufschriften „Gutes Leben für Alle Mobilitätswende“ und „IAA Klimahölle“. Um die Dringlichkeit ihres Anliegens zu unterstreichen, klebten sich mehrere Demonstranten an die Fahrbahn.
Ein Sprecher der Aktivisten betonte, wie wichtig der Umbau unserer Städte zu Lebensräumen für Menschen sei, statt lediglich Raum für Autos zu schaffen. Diese Aktion mag für Unmut unter den Autofahrern gesorgt haben, doch das Anliegen der Aktivisten ist klar: der dringende Appell für eine gesellschaftlich verträgliche Umgestaltung der Mobilität.

