Procter & Gamble initiiert umfassende Umstrukturierung mit Stellenabbau
Der Konsumgüterriese Procter & Gamble hat im Rahmen einer tiefgreifenden Restrukturierung angekündigt, bis zu 7.000 Arbeitsplätze im Verwaltungsbereich abzubauen. Diese Informationen wurden in einer Präsentation auf einer Investorenveranstaltung der Deutschen Bank bekannt gegeben und durch eine Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC bestätigt.
Der Konzern beschäftigte zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres im Juni 2024 weltweit insgesamt 108.000 Mitarbeiter. Mit der Neuausrichtung werden Restrukturierungskosten von bis zu 1,6 Milliarden US-Dollar, also etwa 1,4 Milliarden Euro, über einen Zeitraum von zwei Jahren erwartet.
Im Rahmen des Umbauprogramms plant Procter & Gamble, sich von bestimmten Marken zu trennen und möglicherweise einzelne Märkte zu verlassen, um sich auf profitablere Segmente zu konzentrieren. Die Umstrukturierung wird als Antwort auf die aktuell herausfordernde Verbraucherstimmung durchgeführt, mit denen viele Konsumgüterunternehmen derzeit konfrontiert sind.
Diese Herausforderungen führten bereits im April 2025 dazu, dass das Management seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigieren musste.

