Primetime-Check: Samstag, 21. Februar 2026

Olympia lag deutlich vor der 2. Fußball-Liga der Männer. ProSieben war immerhin auf Augenhöhe zu RTL, während Sat.1 etwas bedröppelt dreinschaute.
Im Ersten Deutschen Fernsehen lief der vorletzte Tag der Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina. Die Primetime wurde mit der Entscheidung im Zweierbob der Frauen bestückt. Den deutschen Goldlauf von Laura Nolte verfolgten viele Menschen. Wie sie triumphierte sahen ab 21.20 Uhr insgesamt 5,79 Millionen zu hohen 24,7 Prozent. Von den 14-49-Jährigen fieberten 1,18 Millionen mit, die ganz starke 26,6 Prozent brachten. Damit wurde man zu diesem Zeitpunkt Marktführer, nachdem Zusammenfassungen und Curling in der ersten Primetime-Stunde geringere 4,08 und 3,88 Millionen (18,1/16,4 Prozent) gesamt zogen und zu diesem Zeitpunkt noch hinter dem ZDF am Gesamtmarkt lagen.
Trotz Olympia-Konkurrenz war es also wieder mal das Zweite Deutsche Fernsehen mit einem neuen Krimi Stralsund: Jetzt komm ich!, der trotzdem standesgemäße Zahlen sicherte. Denn die Produktion holte unbeirrte 5,44 Millionen und starke 23,1 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in mittelmäßiger Anzahl vertreten – 7,4 Prozent bei 0,31 Millionen waren zugegen. Mit einigem Abstand folgte dann erst ProSieben, wo der Film Meg gezeigt wurde. Die Story brachte die Resonanzen auf immerhin noch recht passable 8,8 Prozent und 0,37 Millionen. Am Gesamtmarkt 1,09 Millionen zu verhaltenen 4,7 Prozent sahen zu.
In der Zielgruppe lag man damit aber sogar noch ganz knapp vor RTL. Verfolgen wollten das Schalke-Spiel gegen Magdeburg bei 2. Bundesliga Live 0,36 Millionen 14-49-Jährige, die die Zahlen bei für RTL mittelmäßige 8,8 Prozent beließen. Bei allen ließen sich 1,15 Millionen zu blassen 4,9 Prozent ansprechen. 14-49-Jährige waren schließlich zu etwas gesteigerten 0,46 Millionen in Hälfte zwei dabei, die dem Schalker Schützenfest (5:3) immerhin etwas optimierte 10,4 Prozent einbrachten.. Eine weitere Liga darunter Sat.1: Der Sender war mit der zweiten Ausgabe von The Voice Kids weiter ausbaufähig unterwegs, weil bei der Ausstrahlung nur blass durchwachsene 6,9 Zielgruppen-Prozent (0,29 Millionen) heraussprangen. Am Gesamtmarkt mobilisierte das Casting immerhin 1,25 Millionen zu gerade so mäßigen 5,5 Prozent.
Im Hause VOX lief die Filmwiederholung Stirb langsam 4.0 optimierungsbedürftig, der Anteil belief sich bloß auf unterdurchschnittliche 4,9 Prozent durch 0,20 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren lediglich schwache 0,69 Millionen (3,1 Prozent) zugegen. Kabel Eins mit FBI: Special Crime Unit war ausnahmsweise mal nicht letzter, berauschend waren die etwas verbesserten 3,1 Prozent (0,09 Millionen) und dann 2,3 Prozent (0,10 Millionen) in der Zielgruppe aber trotzdem nicht. Insgesamt nur 0,53 Millionen zu ganz dünnen 2,2 Prozent wurden maximal gemessen. Wahrscheinlich hatte der Sender auch nur deshalb ein bisschen mehr Luft zum Atmen, weil RTLZWEI mit dem 2013er-Action-Streifen 3 Days To Kill extrem katastrophal abschnitt. Er brachte völlig desaströse 1,8 Zielgruppen-Prozent zu 0,08 Millionen und bloß 0,40 Millionen zu gleichfalls 1,8 Prozent gesamt.

