Poker um Kosten der Schweinegrippe-Impfung
28. Juli 2009, 22:44 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Wenige Wochen vor der geplanten Massenimpfung gegen die Schweinegrippe streiten Bundesregierung und gesetzliche Krankenkassen über die Millionenkosten. Das Gesundheitsministerium wies Forderungen der Krankenkassen zurück, die die Impfung nicht allein zahlen wollen. Auch Kassen-Warnungen vor Zusatzbeiträge seien haltlos: «Der Spielraum der gesetzlichen Krankenversicherung ist aus unserer Sicht ausreichend groß.» Die Ersatzkassen hatten gewarnt, dass die Versicherten einen Großteil der rund 600 Millionen Euro für die erste Impfwelle über Zusatzbeiträge aufbringen müssten.

