Plumpsklo, Ratten, Schimmel - Tine Wittlers extremste Ekel-Buden
Als Wohn- und Deko-Expertin muss man bei RTL eine ganze Menge abkönnen und aushalten. Davon kann Tine Wittler mehr als ein Lied singen. Sie könnte wahrscheinlich ein ganzes Liederbuch mit der Option auf eine Fortsetzung füllen.
Nennen könnte sie es so wie ihre Sendung: Einsatz in 4 Wänden. Seit mittlerweile neun Jahren ist sie das RTL-Aushängeschild wenn es darum geht, heruntergekommene Ruinen zu beinahe fürstlichen Palästen umzugestalten. Mehr als 250 Einsätze hat Tine Wittler nunmehr auf dem Buckel.
Renovierte sie in den Anfangstagen ihrer Doku-Soap Einsatz in 4 Wänden stets nur einzelne Zimmer einer Wohnung, hat sie sich seit einigen Jahren, und dem Wechsel ins RTL-Hauptsendeprogramm um 20.15 Uhr, immer größeren Aufgaben gestellt.
Ganze Häuser müssen mittlerweile herhalten, die Sendung wurde auf 120 Minuten erweitert. Da kann man nicht mehr zwei Stunden lang die 20 Quadratmeter große Küche der Nachbarin hübsch herrichten und nette Blumenvasen auf dem Fensterbrett verteilen.
Nein, da müssen schon echte Schocker her, die natürlich auch einen passenden Namen bekommen. So gab es zum Auftakt von sieben neuen Folgen von Einsatz in 4 Wänden auch direkt einen wahrlichen Ekel-Kracher zu bestaunen: die sogenannte Ratten-Ruine. Das mag martialisch klingen, trifft den berühmten Nagel allerdings auch auf den Kopf. Es war eine Ruine und es gab Ratten. Dazu allerdings auch noch sieben Hunde, gefühlte 1000 Mäuse und mehr Müll als wirkliche Gebrauchsgegenstände. Die Episode hätte also durchaus auch «Die Ratten-Hunde-Mäuse-Ekel-Müll-Ruine» heißen können.
Bei der Namensfindung sind die Verantwortlichen von Einsatz in 4 Wänden übrigens äußerst kreativ. In den kommenden Wochen geht es daher unter anderem noch in den «Bungalow des Grauens», das «ausgebrannte Haus des Schreckens», den «düsteren Plumpsklo-Hof», die «verfluchte Billig-Bude» und das «Zwergenhaus». Das könnten auch alles zweifelsohne Namen einer Ekelprüfung im Dschungelcamp sein. Sind sie aber nicht.
Und auch wenn Tine Wittler, die nebenbei erwähnt vor Kurzem auf dem Kreuzfahrtschiff «Queen Mary 2» still und heimlich geheiratet hat, in jeder Folge mit sich ringt und felsenfest davon überzeugt ist, dass die Wohnung in der sie gerade steht, das Schlimmste wäre, was sie jemals gesehen habe, schafft sie es doch immer wieder, auch aus der abscheulichsten Ruine, zumindest für die Kameras, eine wohnliche Atmosphäre zu zaubern. Das schließt natürlich auch die berühmten Deko-Blumenvasen mit ein. Wie ginge es auch ohne?
Doch die will doch wirklich keiner sehen. Die extremsten Ekel-Buden allerdings schon. Klicken Sie sich in unserer Fotostrecke durch die fiesesten Horror-Hütten und entscheiden Sie selbst, ob sich da noch eine Renovierung lohnt.

