Pfizer prognostiziert rückläufigen Gewinn durch sinkende Covid-Umsätze

Der US-amerikanische Pharmariese Pfizer hat seine Gewinnprognose angesichts sinkender Umsätze mit Covid-19-Medikamenten nach unten korrigiert. Für das kommende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,80 bis 3,00 US-Dollar. Die Führungsebene von Pfizer ist optimistisch, für das Jahr 2025 einen leicht höheren Gewinn je Aktie im Bereich von 3,00 bis 3,15 US-Dollar zu erzielen. Der Aktienkurs von Pfizer zeigte sich im vorbörslichen US-Handel jedoch weitgehend stabil.
In Bezug auf die Umsatzerwartungen geht das Management für das nächste Jahr von einem Umsatz zwischen 59,5 und 62,5 Milliarden US-Dollar aus. Diese Prognose liegt nah am Konsens der Analysten, die laut Bloomberg zuletzt mit einem Umsatz von durchschnittlich 61,6 Milliarden US-Dollar gerechnet hatten. Für das Jahr 2025 könnte der Umsatz mit Covid-19-Medikamenten jedoch um etwa 1,5 Milliarden US-Dollar zurückgehen. Ein zusätzlicher Umsatzeinbruch von weiteren 1,5 Milliarden US-Dollar wird aufgrund auslaufender Patente erwartet.
Für die laufende Periode hat Pfizer seine Umsatzerwartung auf rund 62 Milliarden US-Dollar konkretisiert, nachdem zuvor eine Spanne von 61 bis 64 Milliarden US-Dollar anvisiert wurde. Das neue Ziel liegt im Einklang mit den Erwartungen des Marktes.

