Pentagon unter neuer Führung: Vorbereitung auf den Ernstfall
Das US-Verteidigungsministerium stellt sich unter der Leitung von Pete Hegseth strategisch neu auf und versetzt seine militärischen Führungsriege in Alarmbereitschaft. Bei einem Treffen mit hohen Militärvertretern in Quantico, Virginia, betonte Hegseth die dringende Notwendigkeit, sich auf Kriegsszenarien vorzubereiten. Dabei unterstrich er, dies geschehe nicht aus Kriegsverlangen, sondern aus tiefer Friedensliebe. Der Vorstoß folgte der Prämisse, dass wahre Friedenswahrung nur durch Vorbereitung auf den Ernstfall gesichert werden könne.
Auch US-Präsident Donald Trump äußerte sich in diesem Sinne und appellierte daran, den „Kriegergeist“ wiederzuerwecken. Er sprach dabei direkt die versammelten Offiziere an und unterstützte Hegseths Ansätze zur Transformation der militärischen Standards. Die mediale Aufmerksamkeit war groß, nicht zuletzt aufgrund der kurzfristigen Organisation der internationalen Zusammenkunft, die Experten als unüblich bewerteten.
Pete Hegseth setzt nunmehr auf strikte körperliche Anforderungen, die künftig auf einem „männlichen Niveau“ gehalten werden sollen. Diese neuen Richtlinien könnten, wie er offen zugibt, einige Frauen von bestimmten Positionen ausschließen – ein Punkt, der bereits für Diskussionen sorgt.
Hegseth hat bereits in der Vergangenheit durch seine umstrittenen Reformen, wie den Ausschluss von Transmenschen aus dem Militärdienst, polarisiert. Kritische Stimmen werfen ihm vor, ideologische Zielsetzungen zu verfolgen und die Diversität innerhalb der Streitkräfte zu gefährden.

