Paytm-Aktien unter Druck: Falsche Berichte über UPI-Gebühren belasten Marktstimmung
Die Aktien des digitalen Zahlungsdienstleisters Paytm erlitten am Donnerstag einen Kurseinbruch von bis zu 10%, nachdem das indische Finanzministerium Berichte über die Einführung von Gebühren auf Transaktionen über die beliebte Unified Payments Interface (UPI) als falsch und unbegründet zurückgewiesen hatte. Dieser Rückschlag führte zum stärksten Kurssturz innerhalb eines Tages seit Februar 2024, bevor sich der Wert leicht erholte und letztlich mit einem Minus von 8% gehandelt wurde.
Der indische Leitindex Nifty 50 zeigte sich ebenfalls leicht gedrückt, verlor aber lediglich 0,2%. In Indien tragen Händler die Gebühren für Transaktionen, die an Banken oder Zahlungsdienstleister wie Paytm gezahlt werden, während UPI-Zahlungen gebührenfrei bleiben. Die Verzögerung oder Nichterhebung dieser Gebühren wirkt sich laut der Einschätzung des Maklerunternehmens UBS negativ auf die Marktstimmung rund um Paytm aus.
Sollten zusätzliche Anreize ausbleiben, könnten die bereinigten Kerngewinne des Unternehmens in den Geschäftsjahren 2026 und 2027 um mehr als 10% zurückgehen.

