Parteiübergreifende Proteste gegen Überwachung der Linken
23. Januar 2012, 17:07 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Die Überwachung von 27 Bundestagsabgeordneten der Linken durch den Verfassungsschutz hat quer durch alle Fraktionen für Unmut gesorgt. Bundestagspräsident Norbert Lammert nannte das Ausmaß der Beobachtung übertrieben und unverhältnismäßig. Ähnlich äußerten sich Politiker von FDP und SPD. Grüne und Linke stellten den Verfassungsschutz grundsätzlich infrage. CSU-Innenminister Hans-Peter Friedrich sieht dennoch keinen Anlass, die bisherige Praxis zu ändern. Die Generalsekretäre von CDU und CSU stärkten ihm den Rücken.

