Paramount Global kürzt Hunderte Stellen: Die Auswirkungen der TV-Krise
Paramount Global hat bekannt gegeben, 3,5 % seiner inländischen Belegschaft abzubauen, was mehrere hundert Arbeitsplätze betrifft. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf den anhaltenden Rückgang des linearen Fernsehens, der die gesamte Medien- und Unterhaltungsbranche belastet.
Die Ankündigung der Entlassungen erreichte die betroffenen Mitarbeiter am Dienstag, wie ein von der Times erhaltenes Schreiben aufzeigt. Neben den Herausforderungen im linearen Fernsehen nannte das Unternehmen auch ein dynamisches makroökonomisches Umfeld sowie die Priorisierung von Investitionen in den Streaming-Bereich als Gründe für diesen Schritt.
Paramounts Co-CEOs George Cheeks, Chris McCarthy und Brian Robbins drückten in ihrem Schreiben Dank für die harte Arbeit und die erbrachten Leistungen aus, betonten jedoch die Notwendigkeit dieser Änderungen, um Paramount zukunftssicher aufzustellen.
Erst im letzten Jahr erhielten die Co-CEOs von Paramount insgesamt 148 Millionen Dollar. Der ehemalige CEO Bob Bakish wurde mit einer Abfindung von 87 Millionen Dollar verabschiedet.
Die Kündigungen bei Paramount folgen auf die Nachricht, dass der Finanzvorstand Naveen Chopra am Monatsende zurücktreten wird, um zu der Online-Spielefirma Roblox als CFO zu wechseln.
Nicht nur Paramount ist von Einsparungen betroffen. Auch andere Hollywood-Studios wie Walt Disney und Warner Bros. Discovery kündigten kürzlich Stellenabbauten an. Diese branchenweiten Maßnahmen verdeutlichen die Herausforderungen, denen sich traditionelle Medienunternehmen in der heutigen sich wandelnden Medienlandschaft gegenübersehen.

