Palästinenser streiken im Westjordanland gegen Gaza-Krieg
Schulen, Universitäten und Banken im besetzten Westjordanland waren am Montag geschlossen, da die Palästinenser ihren Protest gegen den anhaltenden Gaza-Krieg zum Ausdruck bringen wollten. In einer weltweiten Initiative zur Erreichung eines Waffenstillstands beteiligten sich auch Geschäfte und öffentliche Einrichtungen an dem Generalstreik.
Der Gaza-Krieg begann als Reaktion auf das schlimmste Massaker in der Geschichte Israels. Terroristen der Hamas sowie anderer extremistischer Gruppen verübten am 7. Oktober in Israel in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen einen Angriff. In der Folge griff Israel den Gazastreifen mit schweren Angriffen an, was nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums bisher zum Tod von etwa 18.000 Menschen führte. Die humanitäre Lage in dem abgeriegelten Gebiet ist laut den Vereinten Nationen verheerend.
Der Generalstreik im Westjordanland ist ein weiterer Schritt der Palästinenser, um auf ihre Forderungen nach einem Waffenstillstand und einer Verbesserung der humanitären Bedingungen im Gazastreifen aufmerksam zu machen. Dieser Protest geht auf eine weltweite Bewegung zurück, die sich gegen die anhaltende Gewalt in der Region ausspricht.
Die Palästinenser hoffen darauf, dass ihr Streik und ihre Forderungen internationale Aufmerksamkeit erregen und Druck auf Israel und andere Akteure ausüben, um den Konflikt zu beenden. (eulerpool-AFX)

