Päpstliche Friedensbotschaft und festliche Wiedergeburt: Weihnachtliche Höhepunkte weltweit

Papst Leo XIV. wird am diesjährigen Weihnachtsabend zum ersten Mal die Christmette im imposanten Petersdom zelebrieren. Die Welt blickt gespannt nach Rom, da erwartet wird, dass der Papst einmal mehr seine Stimme gegen Krieg und Gewalt erhebt und an das Leid der Menschheit erinnert. Der erste US-amerikanische Papst hat bereits zuvor durch seine Appelle zu Frieden und Versöhnung auf sich aufmerksam gemacht, mit einem besonderen Fokus auf die weltweiten Kriegsopfer. In einem Abweichung zur Tradition, wird die Christmette später als gewohnt stattfinden, eine Verschiebung im Vergleich zu den Zeiten seines Vorgängers Franziskus.
Letzterer, von gesundheitlichen Herausforderungen begleitet, hatte am Weihnachtsfest 2024 das Heilige Jahr eingeleitet. Dieses symbolträchtige Ereignis erlebte er im Rollstuhl sitzend mit der symbolischen Öffnung der Heiligen Pforte des Petersdoms. Das Heilige Jahr gipfelt am 6. Januar mit seinem Abschluss.
Parallel dazu herrscht im Heiligen Land eine besondere Stimmung: In Bethlehem feiern Christen dieses Jahr zum ersten Mal seit dem Ende des Gaza-Konflikts das Weihnachtsfest. Ein großer Weihnachtsbaum schmückt die Vorderseite der Geburtskirche Jesu, der nach zwei Jahren Abstinenz erneut aufgestellt wurde. Gleichzeitig plant das israelische Tourismusministerium mit etwa 40.000 christlichen Pilgern, die das historische Ereignis der Mitternachtsmesse vor Ort erleben möchten.

