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Ostdeutschland: Ein Paradies für Rentner? Neue Studie enthüllt regionale Unterschiede in der Rentenkaufkraft

06. Januar 2024, 08:00 Uhr · Quelle: InvestmentWeek
Aktuelle Untersuchung zeigt: Rentner im Osten Deutschlands genießen höhere Rentenkaufkraft als im Westen, während Bayern und andere westliche Regionen hinterherhinken.
Die ostdeutsche Stadt Gera, Spitzenreiter in der Rentenkaufkraft laut neuester Studie, bietet Rentnern ein finanziell komfortables Leben mit einem günstigen Verhältnis von Wohnkosten zu Renteneinkommen.

In einer umfassenden Analyse des Prognos-Instituts, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, offenbart sich ein überraschendes Bild der Rentenkaufkraft in Deutschland. Rentnerinnen und Rentner in Ostdeutschland stehen finanziell deutlich besser da als ihre Altersgenossen im Westen des Landes.

Ein besonders günstiges Verhältnis von Wohnkosten zu Renteneinkommen wurde für das Jahr 2021 in der ostdeutschen Stadt Gera festgestellt.

Regionale Disparitäten im Fokus

Die Studie, in Auftrag gegeben vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft, untersuchte die Rentenkaufkraft in 400 Landkreisen und kreisfreien Städten Deutschlands für die Jahre 2013 bis 2021.

Das Ergebnis ist eindeutig: In Ostdeutschland leben Rentenbeziehende besonders günstig, da sie dort im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten relativ hohe Renten erhalten.

Wie die Studie vorgegangen ist

Für ihre Analyse nutzten die Autoren Daten des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung sowie Informationen zu den Angebotsmieten als Indikator für Lebenshaltungskosten. So zeigte sich, dass in Gera die durchschnittliche monatliche Rentenkaufkraft mit 1.437 Euro weit über dem Bundesdurchschnitt von 1.036 Euro lag.

Kontrastierende Situation in Bayern

Im Gegensatz dazu stehen Rentnerinnen und Rentner in Bayern finanziell schlechter da. Die Studie stellt fest, dass die höheren Lebenshaltungskosten in Bayern nicht durch entsprechend höhere Renteneinkünfte ausgeglichen werden. So gehören Regionen wie Berchtesgadener Land, Garmisch-Partenkirchen und Regensburg zu den Orten mit der niedrigsten Rentenkaufkraft in Deutschland.

Interessanterweise war das ungünstigste Verhältnis von Wohnkosten zu Rentenhöhe nicht in Bayern, sondern im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz zu finden. Dort lag die monatliche Rentenkaufkraft im Jahr 2021 bei nur 856 Euro. Ähnlich ungünstige Bedingungen fanden sich auch in Freiburg im Breisgau.

Ein differenziertes Bild der Rentensituation

Diese Studie zeigt ein differenziertes Bild der Rentensituation in Deutschland. Während Ostdeutschland für Rentner finanziell attraktiver erscheint, kämpfen Rentenbeziehende in bestimmten westdeutschen Regionen mit geringerer Kaufkraft.

Diese regionalen Unterschiede in der Rentenkaufkraft könnten bedeutsame Implikationen für zukünftige politische Entscheidungen und individuelle Lebensplanungen haben.

Politik
[InvestmentWeek] · 06.01.2024 · 08:00 Uhr
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