Opec+ weitet Ölförderung aus und beeinflusst Preisentwicklung
Die globalen Ölmärkte erleben eine leichte Preisanpassung als Folge der jüngsten Beschlüsse der Opec+. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent-Öl zur Lieferung im September verzeichnete einen minimalen Rückgang auf 68,13 US-Dollar, was einen Abschlag von 17 Cent im Vergleich zum vorhergehenden Handelstag bedeutet.
Auch der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte WTI sank, und zwar auf 66,41 Dollar für die Lieferung im August. Die Entscheidung der Kernländer des Ölkartells, darunter die Schwergewichte Saudi-Arabien und Russland, die tägliche Fördermenge im August auf 548.000 Barrel zu erhöhen, spiegelt die Reaktion der Produzenten auf die stabilen globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wider.
Derzeit liegt die Fördermenge der Gruppe bei 411.000 Barrel pro Tag und markiert damit einen deutlichen Anstieg. Die Opec+ hatte in den vergangenen Jahren signifikante Kürzungen in ihrer Produktion umgesetzt und 2,2 Millionen Barrel pro Tag zurückgefahren. Seit April werden diese Reduktionen sukzessive reduziert.
Die jüngste Entscheidung signalisiert das Bestreben der Opec, die Ölpreise auf einem moderaten Niveau zu halten, was tendenziell dämpfend auf die Preisentwicklung wirkt.

