Oman kritisiert US-Angriffe: Forderung nach Deeskalation im Nahost-Konflikt
In einer deutlichen Stellungnahme hat sich der Oman zu den jüngsten US-Angriffen auf iranische Atomanlagen geäußert. Diese seien als "rechtswidrige Aggression" zu bewerten, erklärte das Außenministerium in Maskat. Das aktuelle Vorgehen der USA im sich zuspitzenden Konflikt zwischen dem Iran und Israel birgt das Risiko einer gefährlichen Eskalation, so die mahnenden Worte aus Maskat. Die Regierung des Sultanats ruft zudem zu einer sofortigen Deeskalation der Spannungen auf.
In ihrer Erklärung betont die omanische Diplomatie, dass das Vorgehen der Vereinigten Staaten einen gravierenden Bruch des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen darstelle. Diese kodifizieren das Verbot der Anwendung von Gewalt und die Achtung der nationalen Souveränität als wesentliche Prinzipien der internationalen Ordnung. Darüber hinaus wird das Recht eines jeden Staates unterstrichen, nukleare Programme ausschließlich für friedliche Zwecke zu verfolgen.
In den vergangenen Monaten hatte sich der Oman als ein engagierter Vermittler in den festgefahrenen Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran eine Reputation erarbeitet. Dies unterstreicht die Rolle des Sultanats als Vermittler in einem komplexen geopolitischen Umfeld, in dem diplomatische Kanäle essenziell bleiben, um den Frieden zu sichern.

