Ölpreise unter Druck durch schwächelnde Konjunktur in China
Die Ölpreise stehen derzeit erheblich unter Druck, da sie am Mittwoch erneut nachgaben. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni fiel auf 63,48 US-Dollar, was einem Rückgang von 78 Cent im Vergleich zum Vortag entspricht.
Ähnlich verhielt es sich mit der US-Sorte WTI, deren Preis um 84 Cent auf 59,58 Dollar sank. Hintergrund dieses Preisverfalls sind schwache Wirtschaftsdaten aus China. Das verarbeitende Gewerbe des Landes zeigt Anzeichen einer stärkeren Abkühlung als erwartet, belastet durch den anhaltenden Handelskonflikt mit den USA.
Der Einkaufsmanagerindex PMI deutet auf einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität hin, was die Nachfrage nach Rohöl beeinträchtigen könnte. Der Handelskonflikt zwischen den beiden Wirtschaftsmächten schürt Sorgen um eine nachlassende Nachfrage nach Öl. Während zahlreiche Staaten bereits Verhandlungen mit den USA aufgenommen haben, zeigt sich China bisher unnachgiebig.
Ein andauernder Konflikt könnte die globalen Wirtschaftsaussichten weiter trüben und die Nachfrage dämpfen. Angesichts dieser Unsicherheiten sind die Ölpreise seit Beginn des Monats merklich gefallen. Zu Monatsbeginn lag der Preis für Brent-Öl noch bei rund 75 US-Dollar, was den starken Rückgang verdeutlicht.

