Ölpreise im Aufwind: Nach Verlusten wieder leicht gestiegen
Nach einem kürzlichen Rückgang verzeichnen die Ölpreise am Dienstag wieder einen leichten Anstieg. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kletterte um 48 Cent und notierte bei 69,76 US-Dollar. Parallel dazu erhöhte sich der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung im April um 43 Cent auf 66,46 Dollar.
Der Ölmarkt zeigte sich damit am Morgen in einer Gegenbewegung. In den letzten Wochen hatten Sorgen über die möglichen Auswirkungen der aggressiven Zollpolitik der USA auf die Weltwirtschaft die Ölpreise mehrfach unter Druck gesetzt. Seit Januar erfuhren die Brent-Ölpreise einen Rückgang um etwa 15 Prozent. Zusätzlich hatten jüngste Kommentare des US-Präsidenten Donald Trump, welche eine kurzfristige Wachstumsabschwächung in den USA 'akzeptabel' nannten, die Stimmung an den Finanzmärkten und damit auch den Ölpreis belastet.
Rohstoffanalyst Warren Patterson von der ING Bank wies darauf hin, dass externe Faktoren die Ölpreise weiterhin belasten und anhaltende Wachstumssorgen eine breitere Risikoaversion hervorrufen. „Eine sich deutlich verschlechternde Stimmung auf den breiteren Märkten macht es schwierig, einen Tiefpunkt vorherzusagen“, erläuterte Patterson die aktuelle Entwicklung.

