Ölpreise unter Druck: Geopolitische Spannungen lassen nach
Die Ölpreise verzeichneten am Donnerstag einen leichten Rückgang. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März sank um 31 Cent auf 64,93 US-Dollar. Ein ähnliches Bild zeigte sich beim US-amerikanischen West Texas Intermediate (WTI), dessen Preis um 30 Cent auf 60,32 US-Dollar fiel.
Damit gaben die Rohstoffmärkte einen Teil der Gewinne des Vortages wieder her. Ursächlich für die leichte Entspannung ist das Nachlassen geopolitischer Spannungen. US-Präsident Donald Trump hat seine Drohung, neue Zölle einzuführen, zurückgenommen. Er sieht nun Voraussetzungen für ein Abkommen zur Lösung des Grönland-Konflikts als erfüllt an.
Seit Jahresbeginn waren die Ölpreise insbesondere durch geopolitische Risiken gestiegen. Der Brent-Ölpreis stieg um etwa vier US-Dollar pro Barrel, angetrieben durch die Unsicherheit in der Region des Persischen Golfs. Insbesondere die Unruhen im Iran, einem bedeutenden Förderland, sorgten für Nervosität auf den Märkten.

