Ölpreise steigen nach Drohnen-Abschuss: US-Iran-Spannungen im Blickpunkt

Die Ölpreise zeigten sich am Dienstag auf einem höheren Niveau, nachdem bekannt wurde, dass die USA eine Überwachungsdrohne aus dem Iran abgeschossen haben. Trotz dieser Zuspitzung der Lage bekräftigte US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt, dass die geplanten Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran weiterhin auf der Agenda stehen.
Bereits am Montag waren die Märkte durch die Aussicht auf Verhandlungen zwischen den beiden Nationen belastet worden. Jetzt hat sich jedoch die Einschätzung der geopolitischen Risiken im ölreichen Gebiet des Persischen Golfs erneut verschärft, was zu einer Erholung der Ölpreise führte.
Ein Fass der Nordseesorte Brent, das im April geliefert werden soll, kostete zuletzt 67,60 US-Dollar, was einen Anstieg um 1,30 Dollar gegenüber dem Vortag bedeutet. Der Preis für die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) für die März-Lieferung stieg um 1,41 Dollar auf 63,55 Dollar.

