Ölmarkt in Aufruhr: US-Sanktionen gegen Venezuela treiben Preise nach oben

Der Ölmarkt zeigt sich derzeit von seiner dynamischen Seite, da die Preisentwicklung für das schwarze Gold einmal mehr durch geopolitische Spannungen beeinflusst wird. Die US-Regierung hat ihre Maßnahmen gegen Venezuela verschärft, was zu einem deutlichen Anstieg der Ölpreise führte. Damit konnten die Preise einen Teil der Verluste der vergangenen Wochen wettmachen. Der richtungsweisende Brent-Ölpreis stieg um 1,30 US-Dollar und notierte bei 61,75 US-Dollar je Barrel, während der Preis für die US-Sorte WTI um 1,24 US-Dollar auf 57,77 US-Dollar kletterte.
Die Spannungen zwischen den USA und Venezuela, einem bedeutenden Ölförderland, bieten einen soliden Boden für die Ölpreise. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass die USA jüngst einen weiteren venezolanischen Öltanker in ihre Obhut genommen haben, eine Maßnahme, die für Unsicherheiten an den Märkten sorgt.
Gleichzeitig hatte in der Vorwoche noch die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung des Ukraine-Russland-Konflikts für Entspannung gesorgt und die Ölpreise gedrückt. Intensive dreitägige Friedensgespräche in Miami zwischen den Chefunterhändlern der USA, der Ukraine und Russlands wurden von den Beteiligten als vielversprechend beschrieben. Ein direktes Treffen zwischen den Hauptakteuren Russland und der Ukraine blieb jedoch aus, was weitere Impulse auf die Märkte vorerst dämpft.

