Nvidia und OpenAI: Partnerschaft auf Milliardenebene zur Stärkung der KI-Infrastruktur
Nvidia hat angekündigt, 100 Milliarden US-Dollar in eine Partnerschaft mit OpenAI zu investieren, um die Rechenkapazitäten des ChatGPT-Eigentümers mit mindestens 10 Gigawatt an Nvidia-KI-Datenzentren zu erweitern. Die ersten Gigawatt sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 bereitgestellt werden. Die genauen Einzelheiten dieser Vereinbarung werden in den kommenden Wochen ausgehandelt.
Diese Kooperation ergänzt die bestehenden gemeinsamen Projekte von OpenAI und Nvidia, die sich zusammen mit einem Netzwerk von Partnern wie Microsoft, Oracle und SoftBank der Entwicklung der weltweit fortschrittlichsten KI-Infrastruktur widmen. Bereits im Januar hatten diese Unternehmen zugesichert, mindestens 100 Milliarden US-Dollar in den Bau von Datenzentren für OpenAI zu investieren.
Nur zehn Tage vor Bekanntgabe der Nvidia-OpenAI-Partnerschaft hatte OpenAI eine neue vorläufige Vereinbarung vorgestellt, gemäß der Microsoft einen Kapitalanteil von 100 Milliarden US-Dollar an OpenAIs profitorientierter Sparte erwerben könnte. Unterdessen betonte OpenAI-CEO Sam Altman auf CNBC, dass der Ausbau der Datenzentren durch Nvidia wesentlichen Beitrag zu zukünftigen Dienstleistungen leiste.
Neben dieser Partnerschaft hat Nvidia zudem eine Investition von 5 Milliarden US-Dollar in den Chiphersteller Intel angekündigt, der Schwierigkeiten hat, mit der steigenden Nachfrage nach KI-Schaltkreisen Schritt zu halten.
OpenAI bleibt weiterhin von seinem Nonprofit-Vorstand kontrolliert, obwohl seine Unternehmensstruktur Gegenstand einer Klage von Elon Musk ist. Musk wirft OpenAI vor, seine Mission, KI zum Wohle der Menschheit zu entwickeln, zu verraten, und versucht zu verhindern, dass die Kontrolle von der Nonprofit-Organisation übernommen wird.
Derweil äußerten die Generalstaatsanwälte von Kalifornien und Delaware „ernsthafte Bedenken“ hinsichtlich der Sicherheit von ChatGPT, insbesondere für jüngere Nutzer. Sie wiesen auf beunruhigende Berichte über gefährliche Interaktionen zwischen Chatbots und Nutzern hin, darunter der Suizid eines kalifornischen Jugendlichen, dessen Eltern nun gegen OpenAI und CEO Sam Altman klagen.

