Nvidia trotzt Technologie-Herausforderungen mit optimistischem Blick auf Blackwell-Chips
Die Aktien von Nvidia erlebten am Dienstag einen leichten Anstieg, als Anleger ein erneutes Vertrauen in die Nachfrage nach den Blackwell-Chips zeigten, die im kommenden vierten Geschäftsquartal des KI-Marktführers eine zentrale Rolle spielen. Während die Papiere des kalifornischen Unternehmens aus Santa Clara in den letzten drei Monaten nicht mit dem breiteren Technologiemarkt mithalten konnten, sorgen Berichte über technologische Hindernisse bei den neu eingeführten Blackwell-Prozessoren für gedämpfte Stimmung.
Verschärft wird die Lage durch neu eingeführte Exportbeschränkungen der US-Regierung, die den Verkauf von KI-Technologien an mehrere Länder einschränken und den Absatz in wichtigen Märkten belasten. Nvidia kritisierte diesen Schritt als "regulatorische Verwirrung". Gleichwohl zeigte sich der UBS-Analyst Timothy Arcuri optimistisch, indem er auf verbesserte Produktionsausbeuten der Blackwell-Chips hinwies.
Er rechnet mit einer Verschiebung des Produktmixes von Hopper zu Blackwell und prognostiziert ein starkes Umsatzwachstum für die kommenden Quartale. Auch die kürzlichen Rekordgewinne von Foxconn, einem bedeutenden Zulieferer von Nvidia, stützen diese Prognose. Der Analyst erhöhte seine Umsatzerwartung für Blackwell auf rund 9 Milliarden US-Dollar im Januar-Quartal und sieht ein übergeordnetes Quartalsumsatzpotenzial von rund 42 Milliarden US-Dollar für Nvidia.
Die Erwartungen an den Umsatz mit Blackwell-Prozessoren in den kommenden Jahren sind hoch, was das Vertrauen in die langfristigen Wachstumsaussichten von Nvidia stärkt.

