Novo Nordisk prognostiziert Umsatzrückgang: Herausforderungen im US-Markt und Konkurrenzdruck
Der berühmte dänische Pharmakonzern Novo Nordisk sieht sich in diesem Jahr mit einem deutlichen Umsatzrückgang konfrontiert, da die Konkurrenz im Bereich der beliebten Gewichtssenker Ozempic und Wegovy zunimmt. Ebenfalls belastend wirkt sich ein US-amerikanischer Vorstoß zur Senkung der Medikamentenpreise auf das Geschäft des Unternehmens aus. Laut einer aktuellen Mitteilung rechnet der Konzern mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang zwischen fünf und dreizehn Prozent. Diese Prognose übertrifft die Erwartungen der Analysten, die lediglich von einem durchschnittlichen Minus von 1,4 Prozent ausgingen.
Die Nachricht sorgte für beträchtlichen Unmut am Markt: Die in den USA gehandelten Hinterlegungsscheine des Unternehmens erlitten in New York einen Rückgang von bis zu zwölf Prozent. Dennoch konnte Novo Nordisk im vergangenen Jahr einen Umsatzanstieg von sechs Prozent auf 309 Milliarden dänische Kronen verbuchen, was rund 41,4 Milliarden Euro entspricht. Währungsbereinigt betrug das Wachstum zehn Prozent und lag damit vollständig innerhalb der im November korrigierten Prognose.
Das operative Ergebnis sank jedoch um ein Prozent auf 127,7 Milliarden Kronen, wobei Währungseffekte eine negative Rolle spielten. Trotz dieser Herausforderungen stieg der Nettogewinn des Unternehmens um ein Prozent auf 102,4 Milliarden Kronen. Ursprünglich war die Veröffentlichung dieser Daten für Mittwoch vorgesehen, an dem Novo Nordisk weitere Details in einer anberaumten Telefonkonferenz bekannt geben wollte.

