Norma Group: Strategische Neuausrichtung trotz Umsatzrückgangs
Die Norma Group, ein renommierter Autozulieferer und Spezialist für Verbindungstechnik, sieht sich mit den Herausforderungen eines schwachen Branchenjahres konfrontiert. Wie das Unternehmen aus dem SDax berichtet, sank der Umsatz im Jahr 2024 laut vorläufigen Zahlen um 5,5 Prozent auf 1,155 Milliarden Euro. Dennoch überraschte das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) mit 92,3 Millionen Euro und unterschritt damit den Vorjahreswert nur um 5,3 Prozent, während die EBIT-Marge konstant bei 8,0 Prozent gehalten wurde. Analysten hatten mit einem schwächeren operativen Gewinn gerechnet.
Die strategische Neuausrichtung wird konsequent vorangetrieben. Vorstandschef Guido Grandi bekräftigte die im November angekündigte Veräußerung der globalen Aktivitäten im Bereich Wassermanagement, um das Profil des Unternehmens zu schärfen. Der Erlös soll genutzt werden, um die Marktpräsenz im Industriegeschäft sowohl organisch als auch durch gezielte Übernahmen zu stärken. Der Verkaufsprozess sowie die Wachstumsinitiativen sollen in den kommenden Monaten forciert weitergeführt werden.
Die detaillierten Geschäftszahlen inklusive des Nettoergebnisses und des Ausblicks für das kommende Jahr werden am 31. März veröffentlicht.

