Norma Group navigiert herausforderndes Jahr 2025 mit strategischen Anpassungen

Die Norma Group, ein im SDax gelisteter Anbieter von Verbindungstechnik, sieht sich auch im letzten Quartal 2025 einer schwachen Nachfrage gegenüber, die das Geschäftsergebnis belastete. Dieses anspruchsvolle Umfeld, verursacht durch Rückgänge in wesentlichen Kundenindustrien wie der Lkw-Produktion und dem Bauwesen, führte zu einem Umsatzeinbruch um fast sieben Prozent auf 821,7 Millionen Euro laut vorläufigen Berechnungen. Zu den herausfordernden Marktbedingungen kamen negative Währungseffekte und erhebliche Logistikkosten hinzu, die trotz Einsparungsinitiativen nicht vollständig kompensiert werden konnten. Hohe Personalkosten trugen zusätzlich zur Schmälerung des bereinigten operativen Gewinns (Ebit) bei, der um beachtliche 81 Prozent auf 6,3 Millionen Euro sank.
Nachdem Norma das Wassermanagement-Segment an das US-Unternehmen Advanced Drainage Systems veräußert hat, äußerte sich die neue Vorstandsvorsitzende Birgit Seeger erfreut über die Zukunftsperspektiven. Sie betonte den Erfolg des Verkaufs als Fundament für die Strategie "NewNorma" und hob die ersten positiven Ergebnisse der Effizienzsteigerungen hervor. Eine detaillierte Prognose für das Jahr 2026 wird für den 31. März mit Veröffentlichung der finalen Zahlen erwartet.

