Nordea trotzt Erwartungen: Quartalergebnisse übertreffen Prognosen
Trotz widriger Umstände zeigt sich die skandinavische Bank Nordea mit ihren jüngsten Quartalszahlen widerstandsfähig. Wie das Unternehmen mitteilte, sank das Betriebsergebnis im ersten Quartal um neun Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Hauptursache war ein Rückgang des Zinsüberschusses um sechs Prozent auf 1,83 Milliarden Euro, begleitet von steigenden Kosten. Dennoch fielen die Ergebnisse besser aus als von Analysten zuvor prognostiziert, die mit einem stärkeren Rückgang gerechnet hatten.
Konzernchef Frank Vang-Jensen bleibt optimistisch und hält an der Jahresprognose fest. Die Eigenkapitalrendite soll bis 2025 über 15 Prozent erreichen, ein Ziel, das beim Jahresstart mit 15,7 Prozent bereits in Reichweite lag. Die von den USA angestoßene Unsicherheit durch den Handelskrieg erwies sich als Herausforderung, doch Vang-Jensen betont die Robustheit Nordeas und der skandinavischen Wirtschaft gegenüber solchen äußeren Einflüssen.
Obgleich derzeit viele Kunden zögerlich bei Investitionen sind, sieht der Nordea-Chef zukünftiges Potenzial. Er erwartet steigende Kundenaktivitäten, sollte sich das Vertrauen erneuern, da die Zinssätze weiter sinken könnten. Nordea, als eines der führenden Finanzinstitute Nordeuropas, entstand aus der Fusion mehrerer Banken aus Dänemark, Finnland und Schweden.

