Nioh 3 Einsteiger Guide: Tipps und Tricks für einen guten Start
Nioh 3 ist der neueste Actiontitel von Team Ninja und erschien am 6. Februar 2026 für PS5 und PC. Das Spiel spielt im feudalen Japan der Sengoku-Aera, kombiniert Samurai-Kampf mit Ninja-Mobilität und bietet eine offene Spielwelt mit massiven Yokai-Gegnern und einem Fortschrittssystem, das sich anfangs wie das Cockpit eines Kampfjets anfühlt. Wer ohne Vorbereitung startet, stirbt viel. Wer diese Tipps kennt, stirbt weniger.
Auto-Aufsammeln sofort aktivieren
Das Erste, was du nach dem Start tun solltest, ist im Systemmenü unter Spieleinstellungen die automatische Aufsammelfunktion zu aktivieren. Standardmässig musst du jeden einzelnen Gegenstand auf dem Boden manuell aufheben. Da Nioh 3 in heftigen Mengen Ausrüstung und Ressourcen fallen lässt, ist das ohne diese Option eine Geduldsprobe. Ein Schalter und das Problem sind Geschichte.
High Stance und Low Stance als Erstes kaufen
Du startest das Spiel nur mit der mittleren Kampfhaltung, dem Mid Stance. Hohe Haltung, also High Stance, macht deutlich mehr Schaden und ist unverzichtbar gegen Bosse. Niedrige Haltung, Low Stance, gibt dir Beweglichkeit gegen schnelle Gegner. Beide müssen im Samurai-Fertigkeitenbaum freigeschaltet werden. Ignoriere vorerst alles andere und investiere deine ersten Punkte genau hier.
Ki-Management ist wichtiger als Angriff
Ki ist deine Ausdauer. Wenn sie leer ist, kannst du weder angreifen noch ausweichen und bist für einen kurzen Moment komplett schutzlos. Das Spiel nennt den richtigen Moment nach einem Angriff, um Ki zu regenerieren, Ki-Puls. Wer das beherrscht, kämpft effizienter als jemand, der stumpf auf die höchste Schadenswaffe setzt. Übe den Ki-Puls früh. Er ist der Herzstück des Kampfsystems.
Ninja-Stil nicht vernachlässigen
Die meisten Nioh-Veteranen greifen sofort zum Samurai-Stil, weil er vertraut ist. Der Ninja-Stil ist anders, schneller, wendiger und fühlt sich eher nach Ninja Gaiden an. Er verliert Deflect und Haeltungen, gewinnt aber Mobilität und Ninjutsu-Fähigkeiten. Wer beide Stile im Wechsel einsetzt, kommt deutlich weiter als jemand, der einen davon ignoriert. Das Spiel ist auf diesen Wechsel ausgelegt.
Kodama, Scampuss und Chijiko immer mitnehmen
Kodama sind kleine grüne Geisterchen, die in Ecken und hinter Kisten versteckt sind. Jeder gefundene Kodama erhoht deine Elixier-Ausbeute nach dem Wiederbeleben, also deine Heilung. Scampuss sind runde Katzen, die dir folgen und beim Abschied Samurai- oder Ninja-Schlösser hinterlassen, also kostenlose Fertigkeitspunkte. Chijiko-Begegnungen funktionieren ähnlich. Geh an keiner dieser Kreaturen vorbei.
Ausrüstung verkaufen statt lagern
Das Spiel wird dich unter Ausrüstung begraben. Yokai lassen ständig neue Gegenstände fallen, dein Lager füllt sich in Minuten. Verkaufe alles, was du nicht trägst, beim Schmied gegen Amrita. Amrita ist die Währung fürs Leveln. Je schneller du levelst, desto besser überlebst du. Der Schmiede-Bonus-Exchange verwandelt überzaehlige Gegenstände zusätzlich in Elixiere und Spirit Stones.
Respec ist kostenlos und du solltest ihn nutzen
Viele Einsteiger vergeuden frühe Punkte in Werte, die ihrer Wunschwaffe nicht helfen. Das ist kein Problem. Im Shrine kannst du per R3-Taste auf dem Controller alle Punkte kostenlos zurücksetzen und neu verteilen. Wahl zunächst eine Waffe, die sich gut anfühlt, und investiere danach in die passenden Werte. Was genau skaliert, steht in der Waffenbeschreibung unter den Referenzwerten.
Erkundungslevel steigern, bevor du Bosse angehst
Nioh 3 ist keine lineare Abfolge von Missionen mehr, sondern hat eine offene Welt mit einem Erkundungslevel pro Region von null bis vier. Je hoher dieser Level, desto mehr versteckte Pfade, Boni und Ressourcen warten auf dich. Wenn ein Boss dich wiederholt zerlegt, bedeutet das meistens nicht, dass du schlechter spielen musst, sondern dass du weniger erkundet hast als nötig. Dreh die Karte gründlich durch, bevor du den nächsten Hauptgegner Angst.
Ko-op ist keine Schwäche
Nioh 3 hat keinen einfachen Schwierigkeitsgrad. Es gibt aber Co-op. Wer einen besonders schwierigen Boss nicht alleine schafft, kann am Shrine Co-op aktivieren und mit einer anderen Person spielen. Alternativ beschwörst du über Bloody Graves besiegt Gegner und erhältst dafür Ochoko-Schalen, mit denen du KI-Begleiter namens Acolytes an deine Seite holst. Beides ist legitim. Team Ninja hat diese Systeme eingebaut, weil das Spiel mit ihnen besser wird und nicht schlechter.
Hier geht es zu unserer Game Review vom Spiel für die PS5.


