Neuralink: Neue Finanzierungsrunde eröffnet Wege zur Symbiose von Mensch und Maschine
Elon Musks Vorhaben zur Verschmelzung von moderner Technologie und biologischer Intelligenz hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Neuralink, das Unternehmen des Tech-Visionärs, konnte sich in einer kürzlich abgeschlossenen Investitionsrunde 650 Millionen Dollar sichern. Diese beträchtliche Finanzspritze soll insbesondere dazu genutzt werden, mehr Patienten den Zugang zu den innovativen Gehirnimplantaten zu ermöglichen.
Bisher haben fünf Personen mit Querschnittslähmung von der Technologie profitiert, die es ihnen erlaubt, ein Smartphone lediglich durch Gedanken zu steuern. Mit den zusätzlichen Mitteln plant Neuralink, die Entwicklung neuer Geräte voranzutreiben, die eine noch intensivere Verbindung zwischen biologischer und künstlicher Intelligenz herstellen sollen.
Musk hatte bereits 2019 die Vision geäußert, dass die Implantate künftig als Schnittstellen für eine umfassende Symbiose mit künstlicher Intelligenz fungieren könnten. Die jetzt abgeschlossene fünfte Finanzierungsrunde zeigt das kontinuierliche Vertrauen der Investoren in dieses zukunftsweisende Projekt.
Das Neuralink-Implantat arbeitet, indem es spezifische Signale im Gehirn erfasst, die beim Gedanken an Bewegungen aktiviert werden. So wird es möglich, nur durch die Vorstellung von Bewegungen einen Computer-Cursor zu steuern. Anwender dieser Technologie können unter anderem im Internet surfen oder Spiele wie 'Mario Kart' genießen.
Die Forschung an Hirn-Computer-Schnittstellen dieser Art wird bereits seit Jahren betrieben, und Neuralink steht in einem Wettbewerbsumfeld mit mehreren Unternehmen, die ähnliche technologische Ansätze verfolgen.

