Eulerpool News

Neues Angebot für den insolventen Batteriehersteller Northvolt weckt Hoffnung

24. Juni 2025, 16:53 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Ein unbekannter internationaler Interessent hat ein unverbindliches Übernahmeangebot für den insolventen Batteriehersteller Northvolt abgegeben, das Hoffnung für die Standorte in Skellefteå, Västerås und Heide weckt. Trotz finanzieller Turbulenzen bleibt das Schicksal des Projekts in Heide ungewiss, da staatliche Fördergelder noch ausstehen.

Ein erster Lichtblick für den schwedischen Batteriehersteller Northvolt, der sich in der Insolvenz befindet: Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur gibt es ein Übernahmeangebot von einem bislang unbekannten internationalen Interessenten. Dieser prüft die Übernahme der Produktionsstätten in Skellefteå und Västerås, sowie den in Planung befindlichen Standort in Heide, Schleswig-Holstein. "Das Interesse am Standort Heide ist weiterhin groß", verkündete ein Sprecher von Northvolt, was durchaus Hoffnung für die Region und das Unternehmen generiert.

In einem Gespräch mit dem schwedischen Rundfunk bestätigte Insolvenzverwalter Mikael Kubu, dass das Angebot aus dem Ausland stammt und als unverbindlich einzustufen ist. Dennoch betrachtet er es als potenziellen Beginn für konkretisierte Verhandlungen und hofft zudem auf weitere Interessensbekundungen. Das Schicksal von Northvolt und seiner Standorte war eng mit den boomenden Erwartungen des E-Automobilmarkts verknüpft, was das Unternehmen in einen schnellen internationalen Expansionskurs verfallen ließ. Der in Pole-Position befindliche Standort Skellefteå trägt den Namen Northvolt Ett, polnische Bestrebungen wurden zudem unter Scania als Northvolt Dwa integriert.

Die bereits gestarteten Bauarbeiten der als Northvolt Drei bezeichneten Gigafactory bei Heide im März 2024 sollten der strukturschwachen Region einen wirtschaftlichen Aufschwung bringen, gestützt von politischen und finanziellen Hilfsmaßnahmen. Jedoch führten immense Schulden und finanzielle Turbulenzen dazu, dass Northvolt tausende Mitarbeiter entlassen, Expansionsvorhaben zurückstellen und schließlich Insolvenz beantragen musste. Obwohl der Insolvenzantrag das deutsche Tochterunternehmen Northvolt Germany formal nicht betroffen hatte, schwebt auch über dem Projekt in Heide ein ungewisses Schicksal.

Für die geplante Fabrik bei Heide flossen bereits rund 600 Millionen Euro von der staatlichen Förderbank KfW durch eine Wandelanleihe, die zu gleichen Teilen von Bund und Land Schleswig-Holstein getragen wurde. Zusätzliche 20 Millionen Euro wurden für Zinszahlungen und Verfahrenskosten veranschlagt. Weiterhin waren direkte Fördergelder von fast 700 Millionen Euro vom Bund und Land, genehmigt durch die EU-Kommission, vorgesehen. Diese Gelder sind bislang jedoch nicht ausbezahlt worden, und die künftigen finanziellen Belastungen für staatliche Stellen bleiben daher größtenteils unklar.

Finanzen / Economics
[Eulerpool News] · 24.06.2025 · 16:53 Uhr
[1 Kommentar]
trading, investing, stocks, options, dow, nasdaq, downtown, profit, tesla, bitcoin
Adam Back hat erneut die Behauptungen zurückgewiesen, er sei der mysteriöse Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto. Diese erneute Zurückweisung folgt auf eine Untersuchung des New York Times-Reporters John Carreyrou, der Back als wahrscheinlichsten Kandidaten identifiziert hatte. Backs Reaktion Nach der Veröffentlichung von Carreyrous Artikel in der NYT […] (00)
vor 45 Minuten
Rekordfund in Rio: Fast 50 Tonnen Marihuana
Rio de Janeiro (dpa) - Fast 50 Tonnen Marihuana hat die Polizei in der brasilianischen Millionenmetropole Rio de Janeiro sichergestellt und damit nach eigenen Angaben den größten Drogenfund in der Geschichte Brasiliens gemacht. «Beeindruckend, eine historische Beschlagnahmung, die größte Brasiliens», sagte der Kommandeur der Hundestaffel der […] (00)
vor 13 Minuten
Karol G hat enthüllt, dass ihr geraten wurde, sich nicht gegen die US-Einwanderungsbehörden zu äußern
(BANG) - Karol G hat enthüllt, dass ihr geraten wurde, sich nicht gegen die US-Einwanderungsbehörden zu äußern, da sie sich sonst angeblich Probleme mit ihrem Visum einhandeln könnte. Der kolumbianische Superstar bereitet sich darauf vor, an beiden Sonntagen beim Coachella-Festival in Indio, Kalifornien, als Headliner aufzutreten. Neben ihr gehören auch […] (00)
vor 4 Stunden
Teufel MOTIV GO 2 – Klang, der überall dabei ist – zuhause und unterwegs
Teufel präsentiert den MOTIV GO 2, die aktualisierte Neuauflage des stylischen, portablen Bluetooth-Stereo-Speakers, der kraftvollen Sound mit alltagstauglicher Robustheit verbindet. Zwei präzise Vollbereichstreiber und zwei passive Bassmembranen sorgen für lebendigen, druckvollen Stereo-Klang. Mit Teufel Dynamore entsteht ein beeindruckend weites […] (00)
vor 3 Stunden
Warum Benzin in Deutschland so teuer ist – und wie sich der Preis wirklich zusammensetzt
Wer aktuell an die Tankstelle fährt, kennt das Gefühl: Der Blick auf die Zapfsäule sorgt oft für Stirnrunzeln. Preise von rund zwei Euro pro Liter sind längst keine Seltenheit mehr. Viele fragen sich deshalb völlig zurecht: Warum ist Benzin eigentlich so teuer – und wer verdient daran wirklich? Die Antwort darauf ist deutlich komplexer, als es auf den […] (01)
vor 2 Stunden
Paramount bestätigt Rückzug von Jeff Shell nach Vorwürfen
Der Präsident von Paramount zieht sich im Zuge eines Rechtsstreits aus seinen Ämtern zurück. Beim Medienkonzern Paramount kommt es zu einem personellen Einschnitt: Jeff Shell wird seine Funktionen als Präsident sowie als Mitglied des Verwaltungsrats niederlegen. Hintergrund ist eine zivilrechtliche Klage, in der ihm Verstöße gegen Offenlegungspflichten der US-Börsenaufsicht vorgeworfen werden. […] (00)
vor 2 Stunden
Nina Engel
Skopje (dpa) - Die deutschen Handballerinnen bleiben in der Europameisterschafts-Qualifikation weiter ungeschlagen. Das runderneuerte Team von Bundestrainer Markus Gaugisch setzte sich am fünften Spieltag gegen Nordmazedonien mit 35: 27 (19: 14) durch. Beste Werferin in Skopje war vor rund 400 Zuschauern Nina Engel mit neun Toren. Da die Vize- […] (00)
vor 2 Stunden
ClickRent-Datenleck: 2,5 Millionen Kunden des Autovermieters betroffen
Lahr, 08.04.2026 (lifePR) - Beim spanischen Autovermieter ClickRent ist es offenbar zu einem massiven Datenschutzvorfall gekommen, der für Millionen Kunden erhebliche Folgen haben kann. Nach Berichten spanischer Medien vom 31. März 2026 und 1. April 2026 sollen rund 2,5 Millionen Datensätze betroffen sein; abgeflossen sein sollen unter anderem Ausweisdokumente, […] (00)
vor 4 Stunden
 
Geopolitische Unsicherheiten treiben Ölpreise in die Höhe Die jüngsten […] (00)
Anstieg der Zufriedenheit unter den Beschäftigten Die Lebensverhältnisse und […] (00)
bitcoin, coin, icon, symbol, logo, bitcoin logo, currency, cryptocurrency
Sechs Banken in der Schweiz haben sich zusammengeschlossen, um mögliche […] (00)
Monika Schnitzer (Archiv)
Berlin - Die Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Beurteilung der […] (05)
8 Ball Pool veröffentlicht Kollaboration mit WWE
WWE, ein führender Anbieter von Sportunterhaltung, und  8 Ball Pool , ein beliebtes […] (00)
Real Madrid - FC Bayern München
Madrid (dpa) - Der neue Tag war schon angebrochen, als Manuel Neuer seine Bayern nach […] (01)
Commerzbank-Aktie im Fokus: Warburg Research erhöht Kursziel – Das steckt dahinter
Warburg Research sieht Aufwärtspotenzial bei Commerzbank Die Commerzbank-Aktie rückt […] (00)
Regé-Jean Page ist 'ziemlich begeistert' von romantischen Komödien.
(BANG) - Regé-Jean Page ist "ziemlich begeistert" von romantischen Komödien. Der 38- […] (00)
 
 
Suchbegriff