Neuer Kurs für Stark Defence: Uwe Horstmann übernimmt Führung
Der renommierte Investor Uwe Horstmann hat die Leitung des Berliner Rüstungsunternehmens Stark Defence übernommen, das sich auf unbemannte Systeme spezialisiert hat. Mit seiner neuen Rolle plant Horstmann, das Unternehmen in eine Wachstumsphase zu führen. Dabei stehen der Ausbau der Produktionskapazitäten, die Entwicklung von Systemen mit größerer Reichweite und die Intensivierung internationaler Kooperationen im Fokus.
Im Arsenal von Stark Defence befindet sich die Kamikazedrohne Virtus, eine sogenannte Loitering Munition, die mit Sprengköpfen ausgestattet ist. Diese Technologie ermöglicht es, über Schlachtfeldern zu kreisen und präzise Angriffe auf gegnerische Ziele zu koordinieren, unterstützt von vielseitigen Aufklärungssystemen. Gegenwärtig wird dieses System auch bei der Bundeswehr getestet.
Darüber hinaus hat das Unternehmen Investitionen in neue Gefechtsköpfe getätigt und strebt an, bis 2027 ein vollständig zertifiziertes europäisches Loitering Munitionssystem anzubieten. Stark Defence setzt zudem auf Innovationen im Bereich unbemannter Boote. Mit der 'Systemfamilie Vanta' wurde ein Konzept bei einer NATO-Übung vorgestellt, das durch das KI-gestützte Missionsführungssystem Minerva gesteuert wird. Dieses System ermöglicht es, unbemannte Einsätze koordiniert an Land, in der Luft und auf See durchzuführen.
Horstmann betont die Bedeutung einer eigenen industriellen Stärke Europas, um unbemannte Systeme schnell und effizient bereitzustellen. Mit seiner Erfahrung als Mitgründer von Project A und seiner militärischen Ausbildung als Reserveoffizier könnte er den nötigen Impuls liefern, um Stark Defence in eine vielversprechende Zukunft zu führen.

