Netanjahu verspricht Durchbruch in Gaza-Konflikt: Hoffnung auf baldige Waffenruhe
Der israelische Ministerpräsident, Benjamin Netanjahu, äußerte sich inmitten der laufenden diplomatischen Bemühungen in Katar hinsichtlich einer Waffenruhe im Gazastreifen, mit einer klaren Zielvorgabe: den Sieg über die Hamas zu erringen. Im Gespräch mit einem amerikanischen Nachrichtensender betonte Netanjahu die Entschlossenheit, sowohl Geiseln zu befreien als auch einen nachhaltigen Frieden zu erzielen.
Dabei zeigte er sich optimistisch, dass bereits in wenigen Tagen ein Abkommen über eine 60-tägige Waffenruhe einige der noch lebenden Geiseln nach Hause bringen könnte. Parallel zur geplanten Waffenruhe sollen Verhandlungsgespräche beginnen, um einen dauerhaften Frieden zu sichern. Netanjahu stellte jedoch klar, dass die Erreichung eines umfassenden Friedensabkommens an mehrere Voraussetzungen gebunden ist: Die Entwaffnung der Hamas, der Verlust jeglicher militanter Kapazitäten und die vollständige Entmilitarisierung Gazas.
Sollte innerhalb der angestrebten 60 Tage keine Einigung erzielt werden, hält sich Israel die Option einer gewaltsamen Lösung offen. Laut Netanjahu verbleiben etwa 50 Geiseln in Gaza, mit der Einschätzung, dass 20 von ihnen noch am Leben sind. Eine aktuelle Vereinbarung sieht vor, dass zunächst zehn Geiseln freigelassen und eine Anzahl der Verstorbenen übergeben wird.
Netanjahu bekräftigte den unermüdlichen Einsatz für die Rettung aller Geiseln und artikulierte die Hoffnung, diesen Prozess bald zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

