Nato: Russland als langfristige Herausforderung im Fokus
Der Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat in einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump die fortwährende Bedrohung durch Russland für das Nato-Gebiet und das euro-atlantische Gebiet hervorgehoben. Die westlichen Alliierten seien sich einig, dass Moskau langfristig eine Herausforderung für die Sicherheit in diesen Regionen darstellt. Dies äußerte er nach einem Treffen im Weißen Haus mit Trump.
Zu einem möglichen Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine äußerte Rutte, dass die nächsten Schritte nun von Russland abhingen. Der Ball liege gewissermaßen im russischen Spielfeld, und es bestehe Hoffnung, dass "etwas auf dem Tisch" sei.
In Hinblick auf die Rolle der USA in den Friedensverhandlungen zeigte sich Rutte optimistisch. Er sehe keine Anzeichen dafür, dass die US-Regierung unter der Leitung von Präsident Trump von den Gesprächen ablasse. Vielmehr habe Trump durch seine aktive Rolle wichtige Blockaden überwunden. Diese Dynamik könne dazu beitragen, dass die Verhandlungen letztlich zu einem erfreulichen Ergebnis führen. Zudem betonte Rutte die unerschütterliche Verpflichtung der USA zur Nato sowie zum Beistandsartikel des Verteidigungsbündnisses.

