Nato: Russischer Vormarsch auf Schneckentempo
Der Nato-Generalsekretär hat in einer bemerkenswerten Aussage das Fortschreiten russischer Truppen in der Ukraine mit der Geschwindigkeit einer Gartenschnecke verglichen. Diese drastische Metapher fiel während seiner Rede bei der renommierten Münchner Sicherheitskonferenz, wo er die oft beschworene Stärke des „russischen Bären“ infrage stellte.
Er hob hervor, dass der tatsächliche Fortschritt auf dem Schlachtfeld eher schleppend sei und verwies darüber hinaus auf die erheblichen Verluste der russischen Streitkräfte. Allein im Dezember seien nach seinen Angaben 35.000 russische Soldaten gefallen, während im Januar weitere 30.000 ihr Leben verloren hätten.
Dies, so betonte er, sei ein klarer Beweis für die Notwendigkeit, die Unterstützung der Ukraine aufrechtzuerhalten. Die Verluste würden zeigen, dass die Ukraine jede erhaltene Hilfe wirksam einsetzt. Eine klare Botschaft der Konferenz sei, dass die Russen im Konflikt nicht die Oberhand gewinnen werden, auch wenn manche diesen Ausgang vielleicht erwartet hatten.

