National Express: Neue Weichenstellungen im Regionalverkehr von NRW
National Express, bekannt für den Betrieb mehrerer Regionalverbindungen in Nordrhein-Westfalen sowie Strecken nach Hessen und in den Norden von Rheinland-Pfalz, hat mit den zuständigen Verkehrsverbünden eine Einigung über neue Vertragsbedingungen erzielt. Künftig wird die Finanzierung der Linien RE 7 (Krefeld-Rheine) und RB 48 (Rhein-Münsterland-Express) auf einer festen Summe basieren, unabhängig von der Anzahl verkaufter Tickets.
Die Laufzeit des Vertrags für den Rhein-Münsterland-Express wird um zwei Jahre bis Dezember 2032 verlängert, um die langfristige Erbringung der Transportdienstleistungen sicherzustellen. Im Gegensatz dazu haben die Beteiligten im Fall des Rhein-Ruhr-Express entschieden, die Vertragsdauer um drei Jahre zu verkürzen, mit dem Ziel einer Neuausschreibung der Strecken. Dies betrifft die Verbindungen RE 1 (Aachen-Hamm), RE 4 (Aachen-Dortmund), RE 5 (Wesel-Koblenz), RE 6 (Flughafen Köln/Bonn-Minden) sowie RE 11 (Düsseldorf-Kassel).
Im Rahmen der Vereinbarung verpflichtete sich National Express gegenüber den zuständigen Aufgabenträgern – dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), go.Rheinland, Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) und dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) – zur Bereitstellung pünktlicherer und sauberer Züge. Zudem soll auf stark frequentierten Strecken die Sitzplatzkapazität erweitert werden, um den steigenden Anforderungen der Reisenden gerecht zu werden.

