Nasdaq unter Druck – Umschichtungen und Wirtschaftsdaten im Fokus

Zum Wochenbeginn erweiterte die technologielastige Nasdaq-Börse ihre Verluste aus der Vorwoche leicht, während sich der Dow Jones Industrial, geprägt von traditionellen Industrieaktien, stabil halten konnte. Besonders die hohen Bewertungen von Aktien im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) wecken Sorgen bei Investoren. Diese tendieren aktuell dazu, Technologieaktien zu verkaufen und in stabilere Standardwerte zu investieren. Der Dow schloss mit einem kleinen Minus von 0,09 Prozent bei 48.416,56 Punkten, nachdem er zuvor ein neues Rekordhoch erreicht hatte. Auch der S&P 500 verzeichnete leichte Verluste, indem er um 0,16 Prozent auf 6.816,51 Punkte fiel. Am stärksten betroffen war jedoch der Nasdaq 100, der um 0,51 Prozent auf 25.067,27 Punkte sank, nachdem er bereits in der Vorwoche rund zwei Prozent verloren hatte.
Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich zunehmend auf anstehende Konjunkturdaten. Nachdem es aufgrund eines wochenlangen Regierungsstillstands Verzögerungen gab, werden am Dienstag die Arbeitsmarktdaten für Oktober und November präsentiert. Zudem werden am Donnerstag die Inflationsdaten erwartet, die für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed von großer Bedeutung sind, auch wenn diese erst im kommenden Jahr spürbar Einfluss haben werden.
Innerhalb der Einzelwerte zeigte sich Tesla robust und legte um 3,5 Prozent zu, was den Aktienkurs auf rund 475 Dollar trieb. Adobe hingegen büßte nach einer Abstufung durch Keybanc 1,5 Prozent ein. Auch Texas Instruments verlor 0,8 Prozent, nachdem Goldman Sachs ihr Anlageurteil gesenkt hatte. Teradyne hingegen konnte um 0,7 Prozent zulegen. Hotelkonzerne profitierten von einer positiven Branchenstudie: Aktien von Hilton Worldwide, Las Vegas Sands und Marriott verbuchten deutliche Kursgewinne. Im Gegensatz dazu fielen die Papiere von Caesars Entertainment um 2,1 Prozent. Besonders schwer traf es jedoch iRobot, dessen Aktienkurs aufgrund einer angekündigten Insolvenz um 73 Prozent abstürzte.

