Nano Banana: Googles neuer KI-Trend erobert die sozialen Medien
Der neueste KI-Trend aus dem Hause Google sorgt für Furore: Millionen von Nutzern verwandeln ihre Fotos in winzige Bandai-artige Figuren, die aussehen, als stammen sie direkt aus einem Spielzeugladen in Tokio. Das Werkzeug, das intern als "Nano Banana" bei Google DeepMind bekannt ist, wurde offiziell unter dem Namen "Gemini 2.5 Flash Image" im Spätsommer eingeführt. In nur zwei Wochen generierten die Nutzer über 200 Millionen Bilder. Besonders die Philippinen stechen hervor und verzeichnen mit 25,5 Millionen Kreationen die höchste Nutzung weltweit.
Der Clou der Technologie ist die Möglichkeit, in einem einzigen Schritt aus einem Foto eine Figur im Maßstab 1/7 zu erstellen, die auf einem durchsichtigen Acrylsockel präsentiert wird und erstaunlich echt wirkt. Das Feature hat bereits 10 Millionen neue Nutzer angelockt. Die Begeisterung für diese Miniatur-Kreationen markiert bereits den dritten großen KI-Porträttrend des Jahres 2025.
Neben Googles Modell hat auch Alibaba mit "Seedream4" ein vergleichbares Werkzeug am Start, das sogar bei komplexen Posen punktet. Für Open-Source-Enthusiasten steht "Flux Kontext" als leistungsstarke, lokal einsetzbare Alternative bereit, wenn auch mit den üblichen Verantwortlichkeiten der Eigenverwaltung.
Die Begeisterung für die Nano Banana Figuren spiegelt sich auch in den sozialen Medien wider, besonders in Indien und auf den Philippinen, wo Politiker und Influencer stolz ihre Miniaturen präsentieren. Der Hashtag #NanoBanana erobert TikTok und inspiriert Nutzer, immer aufwendigere Szenen und Dioramen zu kreieren.

