Nach Amoklauf: US-Waffenlobby will Schulen mit Waffen schützen
21. Dezember 2012, 18:57 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Washington (dts) - Eine Woche nach dem Amoklauf an einer Grundschule in Newtown hat sich die US-Waffenlobbygruppe National Rifle Association (NRA) erstmals zu dem Massenmord geäußert. Allerdings zeigte sich die Organisation wenig gesprächsbereit über verschärfte Waffengesetze. NRA-Vizepräsident Wayne LaPierre brachte auf der Pressekonferenz in Washington vielmehr die Idee ins Spiel, dass bewaffnete Polizisten oder Wachen an jeder Schule postiert werden sollten.
"Das einzige Mittel gegen einen bösen Menschen mit einer Waffe ist ein guter Mensch mit einer Waffe", so LaPierre. Die Pressekonferenz wurde mehrfach von NRA-Gegnern unterbrochen. Gleich zu Beginn hielt ein Mann ein Transparent mit der Aufschrift "Die NRA tötet unsere Kinder" in die Höhe. US-Präsident Barack Obama setzt sich für eine Verschärfung der Waffengesetze ein. Bereits im Januar will er konkrete Vorschläge zur Eindämmung der Waffengewalt vorlegen.
"Das einzige Mittel gegen einen bösen Menschen mit einer Waffe ist ein guter Mensch mit einer Waffe", so LaPierre. Die Pressekonferenz wurde mehrfach von NRA-Gegnern unterbrochen. Gleich zu Beginn hielt ein Mann ein Transparent mit der Aufschrift "Die NRA tötet unsere Kinder" in die Höhe. US-Präsident Barack Obama setzt sich für eine Verschärfung der Waffengesetze ein. Bereits im Januar will er konkrete Vorschläge zur Eindämmung der Waffengewalt vorlegen.

