Musk und Trump: Eine brüchige Allianz in der Schwebe
Nachdem Elon Musk letzte Woche in einem öffentlichen Schlagabtausch mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump auf den sozialen Medien in die Schlagzeilen geraten war, versucht der Milliardär nun seine Vorgehensweise zu überdenken. Auf seiner Social-Media-Plattform X äußerte Musk Bedauern über seine Äußerungen bezüglich Trump und räumte ein, dass einige seiner Posts über das Ziel hinausgeschossen seien.
Die Auseinandersetzung begann, als Musk seine Abneigung gegen das von Trump forcierte Steuergesetzgebung äußerte, was die Gefahr von Repressalien gegen seine Unternehmen SpaceX und Tesla hervorrief. Teslas Aktien erlitten zunächst einen Einbruch, konnten sich jedoch bald wieder erholen.
In den USA stiegen die Aktien am Mittwoch im vorbörslichen Handel um über 2%, nachdem sie im Laufe des Jahres einen Rückgang von über 19% hinnehmen mussten. Musk, der die Streitaxt zuerst begraben wollte, folgte dem Rat von Stimmen aus dem Internet. Sein Verhalten hatte Trump, den er zuvor noch als Gewinner der Wahl bejubelt hatte, gegen sich aufgebracht.
Trotz Musks Reue scheint Trump wenig Lust auf Versöhnung zu haben, auch wenn er in einem Interview andeutete, dass sie einst eine gute Beziehung hatten und „alles Gute“ wünschte. Obwohl Musk und Trump in der Vergangenheit eng zusammengearbeitet hatten – Musk leitete kurzfristig das 'Department of Government Efficiency' – scheinen ihre Wege sich nun endgültig getrennt zu haben.
Dieses Ministerium, das Einsparungen in Billionenhöhe im Regierungssektor anstreben wollte, konnte letztlich nur einen Bruchteil dieser Ziele erreichen.

