Multinationale Friedensmission: Militärchefs erörtern Sicherheitsgarantien für die Ukraine
In Paris trafen sich die militärischen Führungskräfte von 36 Staaten, um die Entsendung von Friedenstruppen in die Ukraine zu besprechen. Geleitet wurde das Treffen von den Generalstabschefs Frankreichs und Großbritanniens, die im Rahmen einer gemeinsamen Initiative robuste Sicherheitsgarantien für die Ukraine erörtern wollten.
Deutschland war durch den Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, repräsentiert. Der Fokus der Unterhaltungen liegt auf den militärischen Optionen zur Zusammensetzung und Funktionsweise einer multinationalen Friedenstruppe, die einen vorher vereinbarten Waffenstillstand überwachen soll.
Im Zentrum stehen dabei Schutzmaßnahmen für die Ukraine und die Abschreckung Russlands, wie es aus dem französischen Generalstab verlautete. Ein noch vertraulicher Verteidigungsplan sieht die Stationierung von mehreren tausend Soldaten - laut britischen Medien unter 30.000 - in Städten wie Kiew, Odessa und Lwiw vor, jedoch fernab der Front.
Zudem sollen eine Flugverbotszone sowie Kräfte zur Überwachung der Seegebiete abgesichert werden. Das vorrangige Ziel ist nicht der Kampfeinsatz, sondern der Schutz und die Abschreckung.

