München setzt starkes Signal für Olympia 2040: Ein Rennen mit spannender Konkurrenz
Nach dem klaren Bürgerentscheid in München, bei dem 66,4 Prozent der Stimmberechtigten ihre Zustimmung zu einer Olympia-Bewerbung bekundeten, herrscht Aufbruchsstimmung in Bayern. Dennoch sieht Otto Fricke, Vorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), keine Vorentscheidung im nationalen Auswahlverfahren für die Olympischen Sommerspiele der Jahre 2036, 2040 oder 2044 getroffen. "Ich sehe das ganz sportlich", kommentierte Fricke und betonte die Wichtigkeit der bevorstehenden Bürgerbeteiligungen in Hamburg, Berlin und der Rhein-Ruhr-Region.
Der DOSB wird, so Fricke, auf seiner Mitgliederversammlung im kommenden September "ganz demokratisch" über den besten Kandidaten entscheiden. Dieser soll dann auf internationaler Bühne überzeugen. Trotz des Rückenwinds aus München bleibt der nationale Bewerbungsprozess in vollem Gange. Forderungen aus Bayern, die nationale Vorauswahl zu verkürzen, stehen im Raum, doch Fricke lobt den Wettbewerb als treibende Kraft zur Weiterentwicklung der Bewerbungen.
Seit Beginn des Verfahrens im Mai haben sich die Angebote der Bewerber beständig verbessert, was laut Fricke dem Land die nötige Energie verleiht. Der positive Wettbewerb unter den Kandidaten soll auch weiterhin die Kreativität und den Enthusiasmus im Land steigern.

