Mondmission mit Blick auf die Erde: Chancen für die deutsche Wirtschaft
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hegt den Wunsch, eines Tages mit deutschen Astronauten zum Mond zu reisen. Auf die Frage, ob sie bei einer solchen Mission mitfliegen würde, sagte die CSU-Politikerin in der "Augsburger Allgemeinen" entschieden "Ja, sofort". Laut Bär ermögliche die Perspektive aus dem All ein tiefes Verständnis für die Kostbarkeit und Schutzwürdigkeit unseres Planeten. Sie zitierte dabei poetisch Reinhard Meys Liedzeile aus "Über den Wolken", welche die Relativität von Größe und Wichtigkeit menschlicher Belange zum Ausdruck bringt.
Doch nicht nur philosophische Einsichten stehen bei Bär auf der Agenda. Die Ministerin sieht in der Raumfahrtindustrie auch ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial für Deutschland. Der Sektor soll in den kommenden Jahren kräftig wachsen, wobei besonders die Satellitentechnologie hervorzuheben ist.
Deutschland investiert derzeit 5,4 Milliarden Euro in die Programme der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Diese Gelder fließen direkt in die heimische Wirtschaft, darunter Unternehmen, den Mittelstand sowie aufstrebende Start-ups. Damit bleibt sicher, dass der monetäre Einsatz des Landes auch nationale Innovationen und Arbeitsplätze fördert.

