Momente für die Ewigkeit: Worauf kommt es bei einem Hochzeitsfotografen an?

Und auch wenn heute jeder ein entsprechendes Endgerät in der Hosen-, Jacken oder Handtasche hat, Hochzeitsbilder für die Ewigkeit hält man dich mit der Handykamera fest. Warum die Auswahl eines guten Hochzeitsfotografen mit bedacht
Was sollte man generell bei der Auswahl eines Hochzeitsfotografen generell beachten?
Zwei Punkte vorab. Erstens: Wir leben im Jahr 2025. Während es vor ein paar Jahrzehnten, in analogen Zeiten, noch verhältnismäßig aufwändig und vor allem teuer war, das Equipment zusammenzustellen und professionelle Fotos zu schießen und diese entwickeln zu lassen, ist die benötigte Technik mittlerweile nicht mehr so kostenintensiv. Punkt zwei: Seit einigen Jahren ist der Begriff Fotograf nicht mehr geschützt und prinzipiell kann sich heute jeder unter einer solchen Bezeichnung selbstständig machen.
Darüber hinaus ist nicht jeder, der gut fotografieren kann, auch gleich ein guter Hochzeitsfotograf, denn bei Hochzeitsfotografie handelt es sich um eine besondere Form der Eventfotografie, die sich zum Teil stark von anderen Spezialgebieten der Fotografie unterscheidet. Ein Beispiel für so einen spezialisierten Hochzeitsfotografen ist etwa beckerworks (beckerworks.de). Das bedeutet zwar nicht, dass es auch talentierte Fotografen ohne entsprechende Ausbildung gibt, Erfahrung ist aber ein wichtiges Kriterium für die Auswahl. Bevor man einen Fotografen für eine Hochzeit tatsächlich engagiert, sollten daher einige Punkte geklärt werden. Dazu zählen vor allem Folgende:
Arbeitsproben sichten und sich einen Eindruck verschaffen
Gute Hochzeitsfotografen warten nicht auf Aufträge, sondern sind in der Regel gut ausgebucht, auch wenn es saisonale Schwankungen gibt. Daher sollte die Suche nach einem geeigneten Fotografen nicht erst einige Tage vor dem offiziellen Hochzeitstermin, sondern schon frühzeitig begonnen werden. Dabei lässt sich schnell feststellen, ob der generelle Stil gefällt, ob die Bilder natürlich rüberkommen oder gestellt wirken und ob sie einen stimmungsvollen, fröhlichen Eindruck vermitteln.
Dabei ist selbstverständlich der eigene Geschmack ausschlaggebend, während manche es eher klassischer mögen, bevorzugen andere Paare einen moderneren Stil.
Stimmt es auch menschlich?
Wenn ein paar oder auch mehr Hochzeitsfotografen zur Auswahl stehen, gilt es einen weiteren, wichtigen Punkt zu klären: Die Sympathie muss stimmen. Je nach Hochzeitsplanung wird der Fotograf der Veranstaltung mindestens einige Stunden, vielleicht auch den ganzen Tag lang beiwohnen, weshalb die Chemie einfach passen muss. Da das bei einem persönlichen Gespräch zwar am deutlichsten wird, ab einer gewissen Anzahl an Fotografen aber recht zeitaufwändig sein kann, erfolgt hierbei am besten eine Vorauswahl per Telefon. Bei diesem Gespräch sollten neben den technischen Fragen vor allem auf folgende Aspekte geachtet werden:
- Nimmt der Fotograf sich Zeit für das Gespräch und geht ruhig auf alle Fragen ein?
- Wirkt er freundlich und kompetent, auch bei möglicherweise ungewöhnlichen Fragen?
- Reagiert er verständnisvoll auf den Verweis, sich noch einmal zu melden, da man noch andere Fotografen kontaktiert?
Details im persönlichen Gespräch klären und vertraglich festhalten
Zwar ist es prinzipiell auch möglich, mehrere Fotografen für eine Hochzeit zu engagieren, die allermeisten Paare ziehen das aber zurecht gar nicht in Betracht, insbesondere aufgrund der Kosten, denn auch wenn es zum Hochzeitstag oft Geldgeschenke gibt, steht nicht gerade unbegrenzt viel Budget zur Verfügung. So kann es bei der Auswahl zwischen mehreren durchaus einmal schwerfallen, vor einem persönlichen Gespräch eine endgültige Entscheidung zu treffen. Im Zweifel spricht aber nichts dagegen, auch mehrere persönliche Gespräche zu führen. Bei einem solchen Gespräch kann man sich zum einen davon überzeugen, dass der Eindruck am Telefon nicht getäuscht hat, zum anderen Detailfragen klären und im besten Fall zu einer gegenseitigen Übereinkunft kommen. Am Ende des Gesprächs sollte ein Vertrag aufgesetzt werden, in welchem alle besprochenen Aspekte festgehalten werden.
Checkliste und Fazit
- Frühzeitig mit der Suche eines Hochzeitsfotografen beginnen
- Arbeitsproben sichten
- Erstgespräch um technisches, terminliches zu klären und sich einen Eindruck zu verschaffen
- Nach der Entscheidung bei einem persönlichen Gespräch die Details klären und vertraglich festhalten
Wie bereits erwähnt ist Hochzeitsfotografie eine besondere Form der Fotografie, und um wirklich gute Bilder zu schießen, bedarf es einiger Erfahrung. Um im Zweifel nicht die sprichwörtliche Katze im Sack zu kaufen, sollte zunächst einmal das Portfolio des jeweiligen Fotografen gesichtet werden. Wenn es bei der Kontaktaufnahme auch menschlich stimmt und der Fotograf in der Lage ist, sämtliche Wünsche zu berücksichtigen, steht einem unvergesslichen Tag zumindest in Sachen Hochzeitsfotos nichts mehr im Weg.

