Moderna setzt auf Erholung: Umsatzeinbruch überwinden und neue Horizonte erschließen
Der US-amerikanische Pharmariese Moderna blickt trotz eines turbulenten Jahres 2025 optimistisch in die Zukunft. Nach einem unerwartet starken Schlussquartal plant das Unternehmen, seine Umsätze im Jahr 2026 wieder anzukurbeln.
Im Dezemberquartal fiel der Rückgang geringer aus als befürchtet, was der Aktie im frühen New Yorker Handel einen Anstieg um sechs Prozent bescherte – ein bemerkenswerter Sprung, nachdem sie im vorbörslichen Geschäft noch um zwei Prozent gefallen war. Im Jahresvergleich musste Moderna jedoch einen Umsatzrückgang von 40 Prozent gegenüber 2024 hinnehmen, was mit der abnehmenden Nachfrage nach Covid-19-Impfstoffen zusammenhängt.
Der Konzern kämpfte zudem mit der Herausforderung, die Kosten im selben Tempo zu senken. Gleichzeitig tätigte Moderna bedeutende Investitionen in seinen Norovirus-Impfstoff sowie in vielversprechende Krebsprogramme. Trotz der Belastungen konnte das Unternehmen den Nettoverlust für die Aktionäre um über 20 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar reduzieren.
Für das kommende Jahr 2026 plant Moderna eine Umsatzsteigerung von zehn Prozent, begleitet von einer Reduzierung der Betriebsausgaben. Angesichts des rückläufigen Covid-Impfstoffgeschäfts verfolgt der Konzern zudem eine Diversifizierung seiner geografischen Präsenz, um neue Wachstumsfelder zu erschließen.

