Mitgliederversammlung des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar 2025
Die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) 2025 fand gestern Abend (27.3.25) in den Gebäuden der SAP SE in St. Leon-Rot statt

28. März 2025, 08:25 Uhr · Quelle: Pressebox
Bei der Mitgliederversammlung des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar präsentierte Dr. Uwe Liebelt die neue Strategie 2030 mit Fokus auf Infrastruktur, Innovation, Arbeit und Verwaltung. Zudem wurden personelle Veränderungen im Vorstand angekündigt, während die Region ihr 20-jähriges Jubiläum feiert.

Mannheim, 28.03.2025 (PresseBox) -

  • 177 Teilnehmende bei SAP in St. Leon-Rot
  • Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Liebelt präsentiert neue Strategie der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN)
  • Neue Gesichter im Vorstand
Blick des Vorsitzenden Dr. Uwe Liebelt in die Zukunft der MRN

Zur Einstimmung begrüßte Thomas Saueressig, Vorstand der SAP SE und Vorstandsmitglied des ZMRN e.V., die Teilnehmenden.

Im Anschluss eröffnete der Vorstandsvorsitzende des ZMRN, Dr. Uwe Liebelt (President European Site & Verbund Management, BASF SE) die Versammlung. Insgesamt wurden177Teilnehmende gezählt, davon111stimmberechtigte Mitglieder.

Die Metropolregion Rhein-Neckar feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Liebelt ging in seiner Begrüßung auf die Entstehung der Metropolregion Rhein-Neckar und die damit verbundene gemeinsame Regionalentwicklungsarbeit ein. Vieles davon sei auf der Jubiläums-Webseite „gemeinsam.m-r-n.com“ nachzulesen.

Im Anschluss präsentierte Uwe Liebelt die neue Strategie 2030 der Regionalentwicklung.„Ich bin sehr froh, dass wir auf dem starken Fundament der Metropolregion Rhein-Neckar aufsetzen können, welches wir uns in den vergangenen Jahren erarbeitet haben. Denn die Herausforderungen, die vor uns liegen, sind enorm, sie sind wirklich fundamental. Aber ebenso groß sind die Chancen“, so Liebelt. Für die Strategieentwicklung hatte sich der ZMRN-Vorstand vier Randbedingungen gesetzt: So waren die Fokussierung auf Schwerpunktthemen, die Beeinflussbarkeit durch MRN-Akteure, konkrete und messbare Ziele sowie die Einbindung von Stakeholdern und Partnern die maßgeblichen Ausgangspunkte.Im Ergebnis stellte Liebelt vier Handlungsfelder vor, auf die sich die MRN in Zukunft noch stärker fokussieren wolle: Infrastruktur, Innovation, Arbeit und Verwaltung. Für jedes Handlungsfeld erläuterte er anhand eines Beispiels, wie die Strategie mittels eines konkreten Maßnahmenpakets umgesetzt werden soll. So kündigte Liebelt zum Beispiel im Handlungsfeld Infrastruktur die Planung einer möglichen „CCS-Allianz MRN (Carbon Capture Storage)“ an. „Das Auffangen von CO2-Emissionen und Verpressen in ehemalige Öl- und Gaslagerstätten ist eine weltweit etablierte Methode zur CO2-Reduktion“, erklärte er. „Wir müssen den Infrastrukturausbau schnell vorantreiben und dazu die potenziell zu transportierenden Mengen und Ströme in der MRN erfassen und konsolidieren. Ziel ist ein Anschluss der Metropolregion an das geplante CO2-Pipeline-Netz, bei dem Emissionen zunächst regional gesammelt und dann zu Lagerstätten in der Nordsee transportiert werden.“

Gleichzeitig betonte er, dass Handlungsfelder, die keinen starken Veränderungs- oder Handlungsdruck aufwiesen, wie zum Beispiel Bürgerschaftliches Engagement oder Kultur, zwar nicht im permanenten Fokus stünden, aber weiter zur Strategie gehörten.

Rückblick und Ausblick auf die Regionalentwicklung

ZMRN-Geschäftsführerin Kirsten Korte ließ anschließend das Jahr 2024 mit einem kurzweiligen filmischen Rückblick Revue passieren. Die Retrospektive zeigte eindrucksvoll die Projekt- und Netzwerkvielfalt der Metropolregion. Aus Sicht des ZMRN e.V. waren die 9. Freiwilligentage im vergangenen September ein besonderer Höhepunkt. Die Resonanz mit 5.500 freiwilligen Helferinnen und Helfern hat gezeigt, dass auf der einen Seite große Bedarfe in den Organisationen bestehen. Auf der anderen Seite konnte die MRN auch wieder beweisen, wie groß die Bereitschaft für Ehrenamt und Zusammenarbeit in der Region ist!

Anschließend gab sie einen Ausblick auf die Aktivitäten für das Jahr 2025, welche ganz im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums stehen.

Personelle Veränderungen im ZMRN-Vorstand

Der 16-köpfige Vereinsvorstand des ZMRN bildet im Zuge der gemeinschaftlichen Regionalentwicklung die Plattform für den strategischen Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Gemäß Satzung können per Vorstandsbeschluss auch zwischen den alle zwei Jahre stattfindenden Neuwahlen Personen in den Vorstand berufen werden, wenn Vorstände ausscheiden. So geschehen Ende 2024 und ganz aktuell.

Dr. Tilman Krauch verließ den ZMRN-Vorstand 2024, im November folgte ihm Dr. Katharina Beumelburg als Vertreterin von Heidelberg Materials. Sie ist dort Mitglied des Vorstands.

Dr. Georg Müller verlässt die MVV Energie AG als Vorstandsvorsitzender zum 31. März 2025 und scheidet nach 15 Jahren Vorstandstätigkeit und großem Engagement für die Region auch aus dem ZMRN-Vorstand aus. Als Thementreiber „Energie“ hat er in diesem Bereich viele Aktivitäten für die MRN aktiv unterstützt, u.a. Wasserstoff, Bioökonomie sowie das Cluster Energie und Umwelt. Sein Nachfolger wird Dr. Gabriël Clemens, der ihm ebenso im Amt des Vorstandsvorsitzenden beim Mannheimer Energieversorger nachfolgt.

Dr. Uwe Liebelt wird BASFauf eigenen Wunsch verlassen,um sich ab 1. Juli seinem Start-up in der Hirntumorforschung zu widmen. Die mit seiner Position bei BASF verbundenen Ehrenämter wird Liebelt niederlegen.Die Nachfolge im ZMRN-Vorstand und dessen Vorsitz wird in den kommenden Monaten vom Vorstand beschlossen und anschließend bekannt gegeben.

Über den Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar

Der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar wurde 1989 als Rhein-Neckar-Dreieck e.V. gegründet. Zweck ist die Förderung der Rhein-Neckar-Region. Hierzu initiiert und unterstützt der gemeinnützige Verein Projekte insbesondere in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung, regionale Identität, Kultur und bürgerschaftliches Engagement. Zudem stärkt er das Miteinander der Akteure über fachliche, organisatorische und regionale Grenzen hinweg. Der 16-köpfige Vereinsvorstand unter Vorsitz von Dr. Uwe Liebelt (BASF SE) ist Plattform für den strategischen Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung sowie Zivilgesellschaft. Der Verein zählt derzeit rund 750 Mitglieder aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Die Geschäfte führen Kirsten Korte und Peter Johann.

Vorstand ZMRN e.V. (Stand März 2025)

Dr. Uwe Liebelt
Vorsitzender
(im Vorstand seit Dezember 2023)
President European Site & Verbund Management für die Standorte der BASF SE in Ludwigshafen, Antwerpen und Schwarzheide

Stefan Dallinger
stellv. Vorsitzender
(im Vorstand seit September 2015)
Landrat Rhein-Neckar-Kreis
Vorsitzender Verband Region Rhein-Neckar

Matthias Baaß
(im Vorstand seit März 2012)
Bürgermeister Stadt Viernheim

Dr. Claudia Fleischer
(im Vorstand seit Dezember 2022)
Geschäftsführerin Roche Diagnostics GmbH

Albrecht Hornbach
(im Vorstand seit Dezember 2008)
Präsident Industrie- und Handelskammer für die Pfalz

Hans-Ulrich Ihlenfeld
(im Vorstand seit März 2020)
Landrat Kreis Bad Dürkheim

Dr. Katharina Beumelburg
(im Vorstand seit November 2024)
Mitglied Vorstand Heidelberg Materials AG

Prof. Dr. Frauke Melchior
(im Vorstand seit Dezember 2023)
Rektorin Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Dr. Gabriël Clemens
(im Vorstand ab April 2025)
Vorstandsvorsitzender MVV Energie AG

Thomas Saueressig
(im Vorstand seit Dezember 2023)
Mitglied Vorstand SAP SE

Marcus Schaile
(im Vorstand seit Dezember 2023)
Bürgermeister Kreisstadt Germersheim

Manfred Schnabel
(im Vorstand seit Januar 2018)
Präsident Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg
(im Vorstand seit Februar 2024)
Vorstandsvorsitzender MLP SE

Christian Specht
(im Vorstand seit Dezember 2023)
Oberbürgermeister Stadt Mannheim

Jutta Steinruck
(im Vorstand seit Januar 2018)
Oberbürgermeisterin Stadt Ludwigshafen am Rhein

Prof. Dr. Eckart Würzner
(im Vorstand seit Oktober 2007)
Oberbürgermeister Stadt Heidelberg

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