Trends der Zukunft

Mikrogravitation: Deshalb testen wir Krebs-Medikamente im Weltall

29. Mai 2023, 14:31 Uhr · Quelle: Trends der Zukunft

Forscher:innnen der University of San Diego willen erstmals zwei Krebs-Medikamente im Weltall testen. Zu diesem Zweck starten neuartige Stammzellen-Experimente an Bord der Internationalen Raumstation ISS.

Bild: UC San Diego Health Sciences

Stammzellen im All

Space is a uniquely stressful environment. By conducting these experiments in low Earth orbit, we are able to understand mechanisms of cancer evolution in a compressed time frame and inform the development of new cancer stem cell inhibitory strategies„, sagt Professor Catriona Jamieson von der UC San Diego School of Medicine, die gleichzeitig auch Direktorin des Stanford Stem Cell Institute ist, über die Experimente.

Die Forscher:innen des Stanford Stem Cell Institute an der US San Diego nutzen die Mikrogravitation, die in diesen Höhen herrscht und die Prozesse wie Alterung, Entzündungsprozesse und Immundefizite beschleunigen kann. Die Experimente sollen nicht nur dabei helfen, Astronauten im All gesund zu halten, sondern auch die Entwicklung von Krebstherapien voranbringen.

Auf der Suche nach Krebstherapien

Es handelt sich bereits um die zweite Mission zur Internationalen Raumstation ISS im Rahmen der Axiom Space Private Astronaut Mission. Im Rahmen der ersten Mission, Axiom mission 1 (Ax-1), wurde ein Vorhersagemodel für Immundisfunktionen entwickelt. Dabei fanden die Forscher:innen heraus, dass sich Krebs-Stammzellen im niedrigen Erdorbit besser erholen und auch widerstandsfähiger gegen die üblichen Therapien sind.

Im Rahmen der Axiom Mission 2 (Ax-2) haben die Forscher:innen organische Modelle von Leukämie sowie colorektalem Krebs und Brustkrebs in den niedrigen Erdorbit geschickt. Das Ziel ist die Verbesserung des Verständnisses der Anpassungsfähigkeit von Krebserkrankungen. Dabei sollen zwei gängige Krebstherapien getestet werden.

Außerdem werden die Wissenschaftler:innen eine Studie durchführen, bei der die Gesundheit der ISS-Besatzung überwacht wird. Dafür werden die Forscher:innen die Stammzellen der Astronaut:innen über Blutproben vor, während und nach dem Aufenthalt im All untersuchen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Aktivität von DNA- und RNA-verändernden Enzymen gelegt, die mit Immundisfunktionen und prä-kanzerösen Veränderungen in Verbindung gebracht werden. Die Informationen, die so gesammelt werden, sollen den Forscher:innen dabei helfen, zu verstehen, wie diese Enzyme arbeiten. Mithilfe dieser Erkenntnisse können dann Gegenmaßnahmen entwickelt werden.

Das Experiment ist Teil des Integrated Space Stemm Cell Orbital Research (ISSCOR) Center und soll insgesamt 10 Tage dauern. Die dabei gewonnen Daten werden dann an der UC San Diego analysiert werden.

With the growing support of NASA, philanthropic funders and our partners in commercial spaceflight, this is just the beginning of a long line of exciting and impactful health science advances that will be enabled by space„, so Jamieson.

via UC San Diego

Wissenschaft / Medizin
29.05.2023 · 14:31 Uhr
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