Migrationsforscher beklagt Desinteresse an Fehlern im Islam
17. Februar 2020, 13:31 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts) - Der Soziologe und Migrationsforscher Ruud Koopmans hat die Gleichgültigkeit der deutschen Gesellschaft gegenüber Fehlentwicklungen im Islam beklagt. "Das Desinteresse an der Unterdrückung von religiösen Minderheiten, Glaubensabtrünnigen, Frauen und Homosexuellen in der islamischen Welt ist erschütternd", sagte der Berliner Wissenschaftler dem "Tagesspiegel". Es gebe "eine starke Tendenz in der Politik und in den Medien, die Bedeutung von Religion für diese Probleme zu leugnen".
Das sei insofern richtig, als dass es "den Islam" nicht gebe. "Aber diese Probleme haben auch eine religiöse Dimension, die man nicht leugnen kann", so Koopmans.
Das sei insofern richtig, als dass es "den Islam" nicht gebe. "Aber diese Probleme haben auch eine religiöse Dimension, die man nicht leugnen kann", so Koopmans.

