Micro Focus: Übernahmeverhandlungen beendet, Aktie deutlich schwächer
Newbury (aktiencheck.de AG) - Der britische Softwarekonzern Micro Focus International plc (ISIN GB00B079W581/ WKN A0EQ0M) wird wohl nun doch nicht übernommen.
Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung des Konzerns hervorgeht, habe man die Übernahmeverhandlungen mit einem potentiellen Kaufinteressenten ergebnislos beendet. Am 26. April hatte Micro Focus mehrere Interessensbekundungen anderer Unternehmen erhalten und seitdem zahlreiche Verhandlungen geführt. Im Anschluss wurde vom Board of Directors bis zum 19. August eine Frist für potentielle Investoren gesetzt. Nach Ablauf dieser Frist habe man sich nach Sichtung der eingegangenen Angebote dazu entschlossen, die Verhandlungen zu beenden, teilte der Konzern weiter mit.
Wie Micro Focus weiter ausführte, haben sich die Umsatzerlöse und das EBITDA-Ergebnis in den drei Monaten bis zum 31. Juli oberhalb der konzerneigenen Erwartungen entwickelt. Im Anschluss wurde außerdem eine Wiederaufnahme des zwischenzeitlich beendeten Aktienrückkaufprogramms angekündigt. Dabei kann der Konzern im Rahmen der Ermächtigung durch die Hauptversammlung bis zu 12.298.791 eigene Aktien zurückkaufen.
Die Aktie von Micro Focus bricht in London 8,33 Prozent auf 241,10 Pence ein. (22.08.2011/ac/n/a)

