Mehr Fälle von Schädelfehlbildungen nach Zika in Brasilien
13. Februar 2016, 10:59 Uhr · Quelle: dpa
Rio de Janeiro (dpa) - In Brasilien haben sich die bestätigten Fälle von Schädelfehlbildungen bei Babys, deren Mütter sich in der Schwangerschaft mit Zika infiziert hatten, mehr als verdoppelt. Es gebe nun 41 Fälle, teilt das Gesundheitsministerium mit. Vor einer Woche waren es noch 17 Fälle. Es gibt den Verdacht, dass das Virus Schädelfehlbildungen und damit geistige Behinderungen bei den Babys auslöst. 220 000 Soldaten sind heute im Einsatz, um die Moskito-Art zu bekämpfen, die das Zika-Virus überträgt. Die Soldaten sollen mit Flugblättern informieren und drei Millionen Häuser besuchen.

